Absage Camp Alxi 2020

Absage Camp Alxi 2020

Absage Camp Alxi 2020
Da es bis heute seitens der Behörden keine klaren Vorgaben und Bedingungen gibt, unter denen unser Kinderferienlager  “Camp Alxi” stattfinden kann, müssen wir es jetzt endgültig absagen. Der derzeitige Stand der Dinge ist so, dass soviele Verordnungen zu beachten wären, dass ein sinnvolles Ferienlager mit Spaß und Abenteuer nicht möglich ist. Die Verantwortung für das Einhalten aller Einschränkungen und das Risiko der Konsequenzen im Falle einer Erkrankung ist zu hoch. Es tut uns allen sehr, sehr leid. Wir haben uns schon so gefreut. Aber auch im Interesse der Eltern, die den Sommer fix planen müssen, ist es notwendig, jetzt diese Entscheidung zu treffen.
Ich bin sehr traurig!
Gerhard für das Lagerteam

Nach dem Lockdown kommt der Unlock

Nach dem Lockdown kommt der Unlock

Nach dem Lockdown kommt der Unlock – Pfingsten in der Alxingergasse.

Lang waren sie, die Wochen des “Lockdown” – viel zu lange. Seit Beginn der Fastenzeit haben wir nur auf elektronischem Weg Kontakt halten können, haben Gottesdienste im Fernsehen oder über Internet verfolgt, mit den Hilfsmittel der Diözese daheim gebetet und zu den Kar- und Ostertagen Grüße aus unserer Kirche im Internet ansehen können. Und wir haben gehofft und gebetet, dass bald der Tag kommt, an dem wir wieder in unsere Kirche kommen, miteinander beten und feiern können. Ganz so wie wir es uns vorgestellt hatten, war es leider nicht möglich. Eine ganze Menge an Einschränkungen die uns der Gesetzgeber und die Kirchenleitung auferlegt hat, haben den “Unlock” nach dem Lockdown zu einer ziemlichen Herausforderung gemacht. Personenbeschränkungen gab es, Hygienevorschriften, Einschränkungen im liturgischen Ablauf. Also gab es eine ganze Menge zu tun: Kirche vorbereiten, Sitzplätze kennzeichnen, Anmeldelisten schreiben, liturgische Dienste organisieren, hygienische Maßnahmen setzen, liturgische Abläufe umplanen und üben, damit alle Ministranten sich auch auskennen – und schließlich noch in fast letzter Minute eine Gesetzesänderung – wieder vieles anders – etwas weniger eingeschränkt – also nochmal umplanen. Aber schließlich war es geschafft und es war ein berührender Moment als am Pfingstsonntag um genau 09:15 Uhr unsere Ministrantin Rebecca die Schalter des Läutwerks umlegte und die drei Kirchenglocken dem ganzen Viertel rund um die Alxingergasse unmissverständlich klar machten: WIR SIND WIEDER DA!

So richtig ausgelassene Pfingststimmung war es noch nicht an diesem Wochenende – zu groß noch die Einschränkungen, die Angst vor dem Virus die noch tief in den Köpfen sitzt – und später am Tag noch die traurige Nachricht vom Ableben eines lieben Gemeindemitglieds. Aber es geht wieder los – und es geht aufwärts. Nächste Woche feiern wir den Dreifaltigkeitssonntag, unser Patrozinium, in der Woche darauf Fronleichnam. Für beide Feste haben wir schon viele Pläne, auch das gesellschaftliche Leben der Gemeinde abseits des Gottesdienstes wird nun vorsichtig wieder erwachen. Es ist Pfingsten – das Verstecken ist zu Ende, der heilige Geist ist da und er treibt uns an, nach vorne zu schauen. CS

Atme in uns, Heiliger Geist

Atme in uns, Heiliger Geist

Atme in uns, Heiliger Geist
 
In allen Gemeinden war die Kraft Gottes, der Hl. Geist spürbar. Dankbar, froh, aber auch noch ein wenig verhalten und zurückhaltend waren die ersten Begegnungen in den Kirchen. Aber spürbar überwog die Freude, wieder zusammenzukommen.
 
Nun ist Pfingsten ja der „Geburtstag der Kirche“. Begabt mit den Geschenken des Heiligen Geistes, mit Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht, zeigt sich zu Pfingsten der Auftrag, der darin begründet liegt: Hinausgehen, und die Liebe Gottes verkünden und leben. Dann werden die Menschen einander verstehen, egal welche Sprache sie sprechen.

Gottesdienste zu Pfingsten

Gottesdienste zu Pfingsten

Am Donnerstag, 28.5. 2020 wurden die neuen Rahmenbedingungen der Bischofskonferenz bekannt gegeben, die uns das Feiern erleichtern!  
So gilt nur mehr:
 
·      Abstand von 1m zu nicht im selben Haushalt lebenden Personen
·      Mund-Nasen-Schutz nur beim Betreten der Kirche, am Platz kann er dann abgenommen werden.
·      KEINE Anmeldung für die Gottesdienste mehr nötig.
 
So laden wir Sie besonders ein: Kommen Sie, danken wir gemeinsam Gott, der uns in dieser Zeit begleitet hat, der uns nahe war, auch wenn er uns oft ferne schien!
 
 
Gottesdienstzeiten zu Pfingsten:
 
Allerheiligste Dreifaltigkeit, Alxingergasse: 
Sonntag, 31.5.2020       9:30 Uhr Hl. Messe
Montag, 1.6.2020          9:30 Uhr Hl. Messe
 
 
St. Johann Evangelist, Keplerplatz:   
Samstag, 30.5.2020      18:30 Uhr
Sonntag, 31.5.2020       8:00 Uhr
                                      9:30 Uhr
                                     18:30 Uhr
Montag, 1.6.2020         9:30 Uhr
 
Hl. Familie: Puchsbaumplatz
Samstag, 30.5.2020       18:30 Uhr
Sonntag, 31.5.2020       09:30 Uhr
Montag, 1.6.2020          09:30 Uhr

Hirtenwort Bischoefe Pfingsten2020 Kurzfassung

 
 

Gedanken zum 7. Sonntag der Osterzeit von Pfr. Ladislaus Loucky

Gedanken zum 7. Sonntag der Osterzeit von Pfr. Ladislaus Loucky

Gedanken zum 7. Sonntag der Osterzeit von Pfr. Ladislaus Loucky.

Österliches Leben, ewiges Leben beginnt dort, wo ich als Mensch erfahren kann, dass Gott nichts anderes will, als dass ich leben kann.
Gott engt nicht ein. Menschen sehr wohl.
Christliches Leben ist antiautoritär. Denn Christus engt nicht ein, sondern will mein Leben, hier und jetzt. Er gängelt nicht.
Wer sich zu Christus gehörig weiß, erfährt schon hier und heute, dass sein Leben unbegrenzt und ewig ist.
Ewiges Leben, ja es leuchtet uns auf, ist uns geschenkt …

 

Christi Himmelfahrt – ein Fest der Hoffnung:

Christi Himmelfahrt – ein Fest der Hoffnung:

Christi Himmelfahrt – ein Fest der Hoffnung:
Ganz bei Gott aufgenommen und angenommen sein
 
Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie. Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben; sie aber fielen vor ihm nieder. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. (Lk 24,50-52)
 
40 Tage erschien Jesus den Jüngern und Jüngerinnen und redete mit ihnen über das Reich Gottes, über den Himmel.
Eine besondere Bedeutung hat die Zahl 40 in der Bibel. 40 Tage dauerte die Sintflut, ebenso lang zog sich Jesus in die Wüste zurück; 40 Jahre dauerte die Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste und 40 Tage war Mose auf dem Berg Sinai. Auch innerhalb des österlichen Festkreises hat die Zahl “40” eine besondere Bedeutung. So beginnt mit dem Aschermittwoch die 40tägige Fastenzeit, die – abzüglich der Sonntage – mit Ostern endet.
 
Himmelfahrt Jesu,
Himmelfahrt Marias,
auch wir – so unser Bekenntnis –
werden einst in den Himmel gelangen.
Nicht in den Himmel der Schöpfung 
sondern in den der Seele,
in den Himmel, der kein Ort,  
sondern ein Zustand der Vollkommenheit ist,
wo wir mit Leib und Seele eins sind mit Gott.
Lässt sich doch unsere Seele vom Leib nicht trennen,
weder jetzt noch später.
 
Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

Foto: Rupprecht

Gedanken am 6. Sonntag der Osterzeit 2020 von P. Matthias Felber

Gedanken am 6. Sonntag der Osterzeit 2020 von P. Matthias Felber

Gedanken am 6. Sonntag der Osterzeit 2020 von P. Matthias Felber

Ein bissi lang ist mein letzter Beitrag zu unserer Osterserie. Ich versuche einen Bogen zu spannen von Ostern bis jetzt.
Jesus lebt, und er begegnet den Jüngerinnen und Jüngern.

Das ist uns zwar glaubende Gewissheit. Und dennoch nicht selbstverständlich.

Wie zerbrechlich sind Freundschaften und Beziehungen. Wie leicht entschwindet einem das Leben, die Freude.

Der Lebendige versichert uns seinen Beistand, den Geist der Wahrheit, seinen lebendigen Geist der Liebe …