Absage Camp Alxi 2020

Absage Camp Alxi 2020

Absage Camp Alxi 2020
Da es bis heute seitens der Behörden keine klaren Vorgaben und Bedingungen gibt, unter denen unser Kinderferienlager  “Camp Alxi” stattfinden kann, müssen wir es jetzt endgültig absagen. Der derzeitige Stand der Dinge ist so, dass soviele Verordnungen zu beachten wären, dass ein sinnvolles Ferienlager mit Spaß und Abenteuer nicht möglich ist. Die Verantwortung für das Einhalten aller Einschränkungen und das Risiko der Konsequenzen im Falle einer Erkrankung ist zu hoch. Es tut uns allen sehr, sehr leid. Wir haben uns schon so gefreut. Aber auch im Interesse der Eltern, die den Sommer fix planen müssen, ist es notwendig, jetzt diese Entscheidung zu treffen.
Ich bin sehr traurig!
Gerhard für das Lagerteam

Liebe Pfarrgemeinde!

Liebe Pfarrgemeinde!

Liebe Pfarrgemeinde!

In einer gemeinsamen Sitzung der Hauptamtlichen und des Pfarrleitungsteams der Pfarre Zum Göttlichen Wort haben wir uns für folgende Vorgangsweise für das gemeinsame Feiern der Gottesdienste entschieden:

Wir beginnen mit den Messen zu Pfingsten.
Zu allen Gottesdiensten ist es dringend erforderlich, dass Sie sich anmelden, weil in jeder unserer Kirchen nur eine bestimmte Anzahl von Personen zum Mitfeiern zugelassen ist. Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung ist verpflichtend vorgeschrieben.

Anmeldungen:

 

Allerheiligste Dreifaltigkeit, Alxingergasse:  
25 Personen

Telefon: 01 604 24 53 zu den Kanzleizeiten am Keplerplatz:
Mo-Mi und Fr 08:00 – 11:00, Donnerstag, 14:00 -17:30 Uhr oder per Mail: kanzlei@zumgoettlichenwort.at

Gottesdienstzeiten zu Pfingsten:
Sonntag, 31.5.2020    9:30 Uhr Hl. Messe
Montag, 1.6.2020       9:30 Uhr Hl. Messe

5., 6. und 7. Juni 2020 Dreifaltigkeitsfest:
Freitag, 18:30 Uhr Hl. Messe
Samstag, 18:30 Uhr Hl. Messe
Sonntag, 9:30 Uhr Hl. Messe

Vom 8. Juni – 4. Juli 2020:
Freitag 18:30 Uhr Hl. Messe
Sonntag: 9:30 Uhr Hl. Messe

Ab 4. Juli 2020 gilt die Sommer-Gottesdienstordnung:
Sonntag: 9:30 Uhr

St. Johann Evangelist, Keplerplatz:
85 Personen

Tel.: 01 604 24 53 zu den Kanzleizeiten: Mo-Mi und Fr 08:00 – 11:00, Donnerstag, 14:00 -17:30 Uhr oder per Mail: kanzlei@zumgoettlichenwort.at

Gottesdienste zu Pfingsten:
Samstag, 30.5.2020    18:30 Uhr
Sonntag, 31.5.2020    8:00 Uhr
9:30 Uhr
18:30 Uhr
Montag, 1.6.2020       9:30 Uhr

Vom 2. Juni 2020 bis 4. Juli 2020 gilt die normale Gottesdienstordnung.

Gottesdienstordnung
Montag: 18:30 Uhr
Dienstag: 08:00 Uhr
Donnerstag: 08:00 Uhr
Freitag: 18:30 Uhr
Samstag: 18:30 Uhr
Sonntag: 08:00 Uhr
09:30 Uhr
18:30 Uhr

Ab 4. Juli 2020 gilt die Sommer-Gottesdienstordnung:
Dienstag:        08:00 Uhr
Freitag:           18:30 Uhr
Samstag:        18:30 Uhr
Sonntag:         10:00 Uhr
 

Hl. Familie: Puchsbaumplatz,
50 Personen

Tel.: 01 604 62 40 zu den Kanzleizeiten: Montag und Mittwoch 08:00-11:00 Uhr,
Dienstag 08:00 -12:00, Freitag 14:00-18:00 Uhr
oder per Mail: gem.hl.familie@zumgoettlichenwort.at

Gottesdienstzeiten:
Pfingsten:
Samstag, 30.5.2020    18:30 Uhr
Sonntag, 31.5.2020    09:30 Uhr
Montag, 1.6.2020       09:30 Uhr

Ab 2.6.2020 gilt die normale Gottesdienstordnung bis zum 4. Juli 2020
Dienstag: 18:30 Uhr
Mittwoch: 18:30 Uhr
Donnerstag: 18:30 Uhr
Freitag: 18:30 Uhr
Samstag: 18:30 Uhr
Sonntag: 09:30 Uhr

Ab 4. Juli 2020 gilt die Sommer-Gottesdienstordnung:
Mittwoch: 18:30 Uhr
Donnerstag: 18:30 Uhr
Freitag: 18:30 Uhr
Sonntag 08:30 Uhr

Es ist auch für uns ganz und gar ungewöhnlich und es fühlt sich schrecklich fremd an, so zu agieren.
Aber es ist auch unsere gemeinsam Verantwortung füreinander Sorge zu tragen, Sorge für Leib und Seele. Darum sind diese Maßnahmen notwendig.
Auch wir hoffen, dass es bald anders ist, und es uns wieder möglich ist, unbeschwert miteinander zu feiern, zu singen, zu beten.
Sobald es Änderungen gibt, werden wir Sie informieren. Bis dahin, bleiben Sie behütet und gesegnet!

Kinder- und Jugendpastoral in der Corona-Zeit – Allerheiligste Dreifaltigkeit

Kinder- und Jugendpastoral in der Corona-Zeit – Allerheiligste Dreifaltigkeit

Kinder- und Jugendpastoral in der Corona-Zeit

Viele Gemeinden haben in den letzten Wochen kreative Ideen entwickelt, um mit ihren jüngsten Mitgliedern in Kontakt zu bleiben. Manche haben in der Karwoche die Kinder aufgerufen im Garten mit ihren Ratschen die Gebetszeiten zu verkünden, anderswo haben sogar Ministranten im Homeoffice in der (gestreamten) Osternachtsfeier das Gloria eingeläutet.

In der Dreifaltigkeitsgemeinde waren wir natürlich auch nicht untätig und haben uns ein bisschen was einfallen lassen:

Jugend

Der “Jugaad”, eine offene Runde für alle Altersgruppen in der unteren Lebenshälfte, hat am Montag seine Tore wieder geöffnet. Selbstverständlich nicht persönlich aber immerhin per Video-Chat. Ein Bisschen plaudern und lustige Spiele zusammen spielen geht über diverse Plattformen inzwischen auch Online.

Erstkommunion

Die Erstkommunionkinder sind ganz besonders hart getroffen, mussten doch die Erstkommunion-Termine abgesagt werden. Nichts desto trotz geht die Vorbereitung weiter, zum Beispiel mit einer erzählten Ostergeschichte auf Youtube und kleinen Rätseln. Manche der Kinder schicken auch selbst Botschaften zurück – mit gezeichneten Bildern oder Videos mit Liedern, Gedichten oder sogar selbst gedichteten Corona-Songs.

Jungschar

Die Jungscharkinder haben sich inzwischen auch wieder zu einer Jungscharstunde getroffen. Natürlich auch nur virtuell, aber da kann man auch interessante Sachen machen, zum Beispiel selbst Mundschutz-Masken basteln und dann Fotos davon austauschen.

Ministranten

Die Ministranten sind zwar momentan auf “Kurzarbeit”, aber sie nutzen die Zeit zur Fortbildung und beantworten täglich Quizfragen. So wird nicht nur das liturgische Fachwissen erweitert, sondern man erfährt auch andere Interessante Dinge, z.B. warum es am Karfreitag erlaubt ist, Bier zu trinken, wie die Glocken auf den Kirchturm kamen oder was es mit der seltsamen Frauenstatue auf sich hat, die ganz hinten in unserer Kirche in der Ecke stehen muss.

Alxinger Kirchenmäuse

 

Auch die Kirchenmäuse sind neuerdings wieder im Training. Sie bekommen Youtube-Links zu Liedern die sie gelernt haben, damit sie zu Hause üben können.
Natürlich kann das alles kein persönliches Treffen ersetzen, aber es ist schön, dass so viele begeistert dabei sind und wir freuen uns umso mehr schon, wenn wir uns alle hoffentlich bald wiedersehen können!

CS

Ostern in der Alxingergasse – Ostermontag

Ostern in der Alxingergasse – Ostermontag

Ostern in der Alxingergasse – Ostermontag

Am Ostermontag ist es seit Jahren Tradition, dass Hr. Pius R. Feiler CanReg, Augustiner Chorherr in Klosterneuburg, der in unserer Gemeinde aufgewachsen ist, die Hl. Messe mit uns feiert. Hr. Pius hat uns seine für heute vorgesehene Predigt zukommen lassen. Dazu hören wir “Der Heiland ist erstanden” gespielt von unserer Organistin Gabriele Pohanka-Steiner und wir sehen ein Bild vom Plakat unserer Erstkommunion-Kinder in der Kirche, deren Motto “Mit Jesus auf dem Weg” gut zum Thema des Ostermontags passt.

Zwei Jünger haben sich abgesetzt von den Aposteln in Jerusalem. Nicht am Karfreitag, in der Stunde der größten Verzweiflung, sondern in der Aufregung des Ostertages. Sie haben sich abgesetzt von den 11 Aposteln und den anderen Jüngern und sind unterwegs in ein Dorf?– 11 Kilometer entfernt von Jerusalem. Sie gehen ihren eigenen Weg.

Wie gerne würden wir in diesen schweren Tagen nicht auch unseren eigenen Weg gehen? Doch gerade in dieser Erzählung dieser beiden Jünger lässt sich exemplarisch zeigen, wie christlicher Glauben möglich ist – nach Ostern und auch in dieser Zeit.

Für alle, die den Glauben – nicht ohne Grund – am besten unter den Fittichen der Apostel und der Bischöfe als ihrer Nachfolger aufgehoben sehen, werden Schwierigkeiten haben, sich diesem Evangelium zu stellen. Denn noch einmal: Die beiden jungen Männer setzen sich ab von den Aposteln und der Gemeinde in Jerusalem. Sie tun dies nicht als Flucht und Angst am Karfreitag, sondern weil sie am Ostertag eine Apostelschar in Verwirrung und Kleinglauben erlebt haben, eine Kirche, die nicht weiß, was sie glauben soll. Und wir erleben heute eine Kirche, die nicht weiß, wie sie glauben und den Glauben leben soll.

Zwei Jünger sind unterwegs. Dass sie sich von den Aposteln abgesetzt haben, ändert nichts daran, dass sie Jünger sind. Sie reden miteinander über Nichts anderes. Sie können darüber reden, was Ihnen für ihr Leben wichtig ist – und was ihnen genommen ist.

Die Erfahrung der beiden Jünger ist keineswegs, dass sie auf einmal Jesus gesehen hätten. Im Gegenteil, erst später ist ihnen klar geworden, dass in dem Fremden, der sich ihnen angeschlossen hatte, Christus selbst ihnen nahe gekommen ist.

Wenn man die meisten fragen würde, ob sie Christus schon einmal begegnet sind, könnten sie auch nur mit einem „Nein“ antworten. Es scheint es zu geben, dass mystisch begnadete Menschen so etwas wie Christus-Begegnungen haben. Manche reden davon, aber ein leichtes Misstrauen ist dem meist entgegenzubringen.

Die beiden Jünger haben mit einem Fremden gesprochen. Es heißt ausdrücklich, dass ihre Augen mit Blindheit geschlagen waren, dass sie Jesus nicht erkannten. Dass aber genau ist eine ganz normale Situation: Dass ich nicht überall Jesus identifiziere, sondern die Menschen, die mir begegne ernst nehme, wie sie mir begegnen. Vor allem das eine: Dass ich für die Frage, was ich hoffen, was ich lieben, was ich glauben kann auf andere höre. Es könnte sein, dass dabei unser Herz anfängt zu brennen, wenn wir merken, dass uns andere etwas Wertvolles vom Leben sagen können.

Als es Abend wird, laden die beiden den Fremden von unterwegs ein, mit ihnen in das Gasthaus zu gehen. Das Evangelium ist also eine Einladung zur Mündigkeit im Glauben. Es ist die Aufforderung die Menschen ernst zu nehmen, die mich – vielleicht ganz zufällig – ein Stück auf meinem Lebensweg begleiten. Es könnte sein, dass das Gesprächsthema dabei nicht – wie bei den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus – die Deutung der Heiligen Schrift ist. Zumeist reden wir nicht über den Glauben. Das Thema ist zu unanständig – entsprechend dem gültigem Moralkodex. Dennoch kann ich Christus dort begegnen, wo ich andere ernst nehme und höre, was sie mir sagen – auch wenn es zur Zeit nur über das Telefon oder das Internet möglich ist.

Damit stellt sich aber die Frage, was das Kriterium dafür ist, dass ich nicht schlichten Unsinn in meine Erfahrung hineindeute. Woran merke ich, wenn ich zwar meine, Gott zu begegnen, aber doch nur meinem eigenen Theoriegespinst nachhänge?

Die Erzählung von den Emmausjüngern endet damit, dass die beiden zurück gehen nach Jerusalem. Sie vergleichen ihre Erfahrung dort mit der Erfahrung des Petrus und der Apostel. Deren Erfahrung ist sehr verschieden, aber sie lässt sich vergleichen. Die Erfahrung der anderen gibt die Möglichkeit, meine Erfahrung kritisch zu sichten.

Die Sprache der Apostel stammt aus einer anderen Zeit. Die Bilder und Theorien, wie die Tradition der Kirche über den Glauben an Jesus Christus spricht, ist nicht aus unserem Alltag genommen. Eben diese Tradition wird aber zur Vergewisserung darüber, ob ich mit der Deutung meiner Erfahrung und in meinem Nachdenken über Gott ganz in mir gefangen bin. Die Tradition in ihrer Fremdheit ist für mich die Chance, meine Erfahrung auf den Prüfstand zu stellen, ob ich Gott für mich privat definiert und gepachtet habe oder nicht.

Das Osterevangelium von den Emmausjüngern fordert auf zum Aufbruch, weg aus der Enge, die die Emmausjünger bei den Aposteln erlebt haben. Das Evangelium zeigt exemplarisch, wie Glaubenserfahrung gemacht werden kann. Es fordert dazu auf, meinen Glauben kritisch an dem zu prüfen, was Gott über die Zeiten hinweg der Gemeinschaft der Kirche an Erfahrung geschenkt hat. Denn nicht ich alleine glaube, sondern „wir glauben“ – nicht umsonst beginnt das sogenannte große Glaubensbekenntnis mit dem „Wir“. Und das tun wir auch in unseren Häusern, in unserer Familie, wenn wir uns zur Zeit leider nicht in unserem geliebten Gotteshaus versammeln können. Die Kirche bewahrt durch alle Zeiten diesen Schatz des Glaubens, an dem wir uns immer wieder orientieren dürfen und sollen.

Ich wünsche unserer Gemeinde in der Alxingergasse, Ihnen allen, diese Erfahrung der Emmausjünger, dass wir nicht allein sind – auch wenn wir uns im Moment vielleicht so fühlen – sondern dass der Auferstandene mitten unter uns ist und uns durch diese Zeit begleitet.

Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest und trotz aller Widrigkeit der Umstände: Frohe Ostern!

Pius R. Feiler Can. Reg.

Ostern in der Alxingergasse …

Ostern in der Alxingergasse …

Ostern in der Alxingergasse …

Jesus ist auferstanden, das gilt auch für das “andere Ostern” nach einer “anderen Fastenzeit”!

In der Dreifaltigkeitsgemeinde haben wir in diesen Wochen auf manche liebgewordenen Traditionen aber auch auf so manch schon länger geplantes Vorhaben verzichten müssen. Zum Beispiel auf die mit viel Begeisterung gemalten Fastentuchbilder zu den Evangelien der Fastensonntage, die Segnung der selbstgebundenen Palmbuschen der Erstkommunionkinder, das Teilen des Brotes bei der Agape nach der Feier der Gründonnerstagsliturgie, das bunte Blumenmeer zur Kreuzverehrung am Karfreitag und schließlich die Feier der Auferstehung mit schwungvoller Musik der Band, dem Singen nachher bei Fackelschein und dem Teilen von mitgebrachten Speisen  im Pfarrsaal. Ja, wir sind über verschiedene Whats App Gruppen und andere Medien als Dreifaltigkeitsgemeinde, als Erstkommunionkinder, Firmlinge, JS-Kinder und auch Ministranten gut miteinander verbunden und teilen Freude und leider auch großes Leid miteinander. Und wir wissen, dass Jesus in unserer Mitte ist in unserer kleinen Hauskirche daheim und beim Mitfeiern im Fernsehen oder im Radio. Aber wir vermissen trotzdem die spürbare Begegnung als Gemeinde. So mag es wohl auch den Aposteln gegangen sein, als Jesus plötzlich nicht mehr da war.
Jesus ist auferstanden – wir wissen es, wir feiern es an jedem Osterfest auf’s Neue: “Jesus ist mit uns unterwegs, mit dir, mit mir, uns allen hier” wie es im diesjährigen Lied der Erstkommunion-Kinder heißt.
Seien wir dankbar für alle einschränkenden Maßnahmen in diesem Jahr, die uns diese Krise beschert hat. Sie schützen uns und schenken uns Zeit, in der wir nachdenken können, was wichtig und was weniger wichtig ist, was wirklich von Bedeutung ist und was nicht. Wo uns der Auferstandene tatsächlich begegnet oder wo wir in hektischer Betriebsamkeit an ihm vorbeilaufen.
Ihnen allen wünsche ich im Namen des Gemeindeausschusses der Dreifaltigkeitsgemeinde ein frohes und gesegnetes Osterfest!

 
Gerhard Schüttenberger
 
Damit uns wenigstens ein Bisschen etwas Vertrautes begleitet, gibt es hier extra für uns das wunderbare Exsultet und das bei uns in der Osternachtsfeier üblicherweise gesungene Gloria zu hören. Danke an Bernd und Theresa, Bernhard, Gerhard und Gerlinde!
Karwoche in der Alxingergasse – Karfreitag

Karwoche in der Alxingergasse – Karfreitag

Karwoche in der Alxingergasse – Karfreitag
 
Heute besteht in unserer Kirche die Möglichkeit das heilige Kreuz zu verehren. 
 
Ein traditioneller Bestandteil der Karfreitags-Liturgie in unserer Gemeinde ist das Lied “Oh Haupt voll Blut und Wunden”, hier wieder gesungen von Familie Hemedinger. 
 
Ein  wesentlicher Punkt in der Liturgie sind auch die “großen Fürbitten” mit denen wir uns an den Gekreuzigten wenden.
Hier einige Fürbitten die wir an diesem speziellen Karfreitag beten könnten:
 

Lasst uns beten für die Kirche, für Papst Franziskus, Bischof Christoph und alle unsere Bischöfe und Priester und für uns alle, die wir Verantwortung und Aufgaben in der Kirche übernommen haben. 

Lass uns die aktuelle Krise als Chance verstehen, neue Wege zu gehen, alte Gewohnheiten aufzubrechen, die Worte “das war schon immer so” und “das geht nicht” aus unserem Wortschatz zu streichen. Gib uns den Mut eine neue Sprache zu sprechen, eine Sprache die die Welt versteht, damit die Welt dich versteht.

 
 
Lasst uns beten für alle Konfessionen und Religionen, für alle anderen Formen der Spiritualität.
Erhalte in den Menschen die Sehnsucht nach dem Übernatürlichen, die Kraft an Dinge zu glauben die man nicht sehen kann, das Vertrauen Hilfe zu suchen im Glauben und die Vernunft, unterschiedliche Glaubenswege nicht gegeneinander auszuspielen, das eigene Bekenntnis nicht über die anderen stellen zu wollen, sondern die positiven Gemeinsamkeiten zu suchen.
 
Lasst uns beten für alle die nicht glauben können vor allem für jene, die trotzdem durch ihre Worte und Taten deine Gebote in der Welt verwirklichen
Viele von Ihnen leisten in dieser Zeit wertvollste Dienste für die Allgemeinheit: In der Pflege der Alten und Kranken, in der Aufrechterhaltung der Infrastruktur, im Dienst für Andere. Stärke sie alle und schenke Ihnen das Bewusstsein, dein Wort zu erfüllen: “Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.”
 
Lasst uns beten für die Regierenden, für die Mächtigen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. 
Sie sind in diesen Tagen besonders gefordert, die Versuchung ist groß den eigenen Vorteil zu suchen, Kapital zu schlagen aus dem Leid der Welt. Gib ihnen die Fähigkeit zur Selbstreflexion, eigene Fehler zu erkennen und zu korrigieren, unangenehme Wahrheiten ehrlich auszusprechen aber auch eine Sprache zu finden, die den Menschen Hoffnung macht. Hilf uns, dass diese Zeit zum Wendepunkt werde, zum Anlass zur Umkehr hin zu einer Gesellschaft, die aufeinander achtet, auf die Schöpfung achtet – die Zukunft im Blick hat.
 
Lasst uns beten für die Leidenden, für die, die Angst um Ihre Existenz haben, für die die krank sind, für die die Einsam sind, gerade auch für die, die in dieser Situation heimatlos sind, auf Hilfe angewiesen sind. 
Lass sie Hoffnung finden in dir und lass sie Menschen finden, die diese Hoffnung erfüllen.
 
Lasst uns beten für unsere Kinder. 
Schenke ihnen die Weitsicht, ihren Lebensweg nicht auf Egoismus und persönlichen Erfolg auszurichten, sondern ihr Leben in den Dienst anderer zu stellen. Gibt ihnen die Fähigkeit gute und schlechte Vorbilder zu unterscheiden, eigene Ideen zu entwickeln und die Welt in eine bessere Zukunft zu führen.
 
CS
Karwoche in der Alxingergasse – Gründonnerstag.

Karwoche in der Alxingergasse – Gründonnerstag.

Karwoche in der Alxingergasse – Gründonnerstag.

Heute, am Gründonnerstag, an dem wir des letzten Abendmahles und damit der Einsetzung des Eucharistie-Sakraments gedenken, haben wir in unserer Kirche die Möglichkeit zur Anbetung vor dem Allerheiligsten. Von ca. 13-17 Uhr wird die Kirche ganz geöffnet sein. Hier können wir das Lied “Let us break bread together” hören, gesungen von Familie Hemedinger. Außerdem können wir hören wie unsere Glocken “nach Rom fliegen”. Erst in der Osternacht werden sie wieder zu hören sein.

Da wir die Eucharistie nicht empfangen können, beten wir um geistige Kommunion:

Jesus, ich glaube an Dich , ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich, ich bereue meine Sünden.Jesus, komme in mein Herz; ich sehne mich nach Dir.

Jesus, Du bist bei mir; ich bete Dich an, ich danke Dir, ich weihe mich Dir; hilf mir in allen Anliegen, segne mich und alle Menschen, besonders die Sterbenden, bekehre die Sünder, heile die Kranken, erlöse die armen Seelen im Fegfeuer.

Jesus, ich glaube an Dich, komm’ in mein Herz. Bleibe bei mir; ich bete Dich an, segne mich!

GS, CS

Karwoche in der Alxingergasse – Palmsonntag

Karwoche in der Alxingergasse – Palmsonntag


Karwoche in der Alxingergasse – Palmsonntag
Wir beginnen heute eine ganz besondere Karwoche – wir können uns heute nicht mit Palmzweigen im Waldmüllerpark treffen, wie wir es gewohnt sind. Wir werden am Gründonnerstag nicht an der Fußwaschung teilhaben und bei der Agape im Pfarrsaal Brot teilen (das diesmal unsere Erstkommunionkinder backen wollten!), wir können am Karfreitag keine Blume mitbringen um das Kreuz zu verehren und wir werden in der Osternacht nicht mit Fackeln um das Feuer stehen und unsere mitgebrachten Speisen segnen. Aber Ostern findet statt – auch in unserer Kirche, wenn auch ohne Gottesdienste. 
Die Kirche wird wie üblich den ganzen Tag geöffnet sein, wenigstens das Foyer und die Gedenkkapelle. Es wird an jedem der heiligen Tage eine spezielle Gestaltung geben, eine Möglichkeit  sich kurz zum Gebet einzufinden um den jeweiligen Tag ganz persönlich zu begehen.
Wenn Sie nicht in die Kirche kommen können, wollen oder sollten, haben Sie auch hier an jedem Tag die Möglichkeit, die Kirche “virtuell” zu besuchen. Dazu gibt es auch jeweils ein typisches Musikstück, das an diesem Tag nicht wegzudenken ist. Heute ist es “Singt dem König Freudenpsalmen” gespielt von unserer Organistin Gabriele Pohanka-Steiner.

Sie finden in der Gedenkkapelle auch gesegnete Palmzweige und Osterkerzen zum mitnehmen!
Hier ist ein Video von der Segnung der Palmzweige durch P. Matthias.

Und so sieht unser Programm für die Karwoche aus:
PALMSONNTAG
Ganztägig geschmücktes Kreuz mit Palmzweigen.

GRÜNDONNERSTAG
Ganztägig Aussetzung des Allerheiligsten (von 13 – 17 Uhr wird voraussichtlich die Kirche ganz geöffnet sein).

KARFREITAG
Ganztägig Möglichkeit zur persönlichen Kreuzverehrung

KARSAMSTAG
Möglichkeit zur Andacht vor dem Hl. Grab – voraussichtlich Grabwache von 10-16 Uhr, dann wäre die Kirche ganz offen.

OSTERSONNTAG
ganztägig Möglichkeit zum Gebet vor der brennenden Osterkerze. CS

Ferienlager “Camp Alxi”: Verschiebung des Elternabends!

Ferienlager “Camp Alxi”: Verschiebung des Elternabends!

Ferienlager “Camp Alxi”: Verschiebung des Elternabends!
Der für Mittwoch, 25.3. geplante Elternabend wird aus aktuellem Anlass verschoben. Als neuer Termin wurde der MITTWOCH, 27. Mai, 18:30 Uhr im Pfarrsaal in der Alxingergasse 2 gewählt. Wir hoffen, dass bis dahin die Krise zumindest so weit überstanden ist, dass Zusammenkünfte wieder möglich sind. Alle Eltern, die ihr Kind bereits für das Ferienlager angemeldet haben, bitten wir herzlich, den geänderten Termin vorzumerken. Sollte sich noch jemand anmelden wollen: Es gibt noch freie Plätze. Die Anmeldung bitte hier ausdrucken, ausfüllen, scannen und mailen an: gerhard.schuettenberger@aon.at ! Eine persönliche Abgabe ist dzt nicht möglich und auch nicht notwendig! Für Fragen stehe ich natürlich auch per Mail sehr gerne zur Verfügung!
G.S.