Aschermittwoch, 14.02.2024
Gottesdienste mit der Spendung des Aschenkreuzes:
 
St. Johann:      
08:30 Uhr Wortgottesfeier
18:30 Uhr
Wortgottesfeier        
 
Hl. Familie:     
18:30 Uhr Hl. Messe
 
Allerh. Dreifaltigkeit:
18:30 Uhr Wortgottesfeier
 
Wenn uns das Zeichen der Asche auf die Stirn gegeben wird, mit dem Deutewort: „Kehr um und glaube an das Evangelium!“ so ist dieses eine Erinnerung, dass wir die Zeit der 40 Tage nützen sollen, dass in uns etwas neu werden, neu wachsen kann – Liebe und Zuneigung – zu den Menschen und zu Gott.
 
Ideen für die Fastenzeit:
·      eine Blume verschenken
·      Verzichten auf Ausreden
·      Meditieren
·      Freundliche Worte und Lächeln üben
·      Nichtstun
·      Verzichten auf schlechte Laune
·      Für andere beten
·      Einen Spaziergang machen und staunen
·      Eine Kerze in der Kirche anzünden
·      Ein gutes Buch lesen
·      Bibel teilen
 
Seit dem Konzil von Nicäa wurde die 40tägige Fastenzeit als Vorbereitungszeit auf Ostern festgelegt. Der Beginn dieser Zeit mit dem Aschermittwoch nimmt uns auch hinein in eine lange Tradition der Umkehr. Schon aus dem Alten Testament kennen wir das Zeichen „sich in Sack und Asche zu hüllen“ oder sich in Asche zu setzen (Jona 3,6)
 
Papst Urban II. empfahl den Brauch des Aschenkreuzes für alle Christen zu übernehmen, und im 12. Jh. kam die Vorschrift, für die Asche die Palmzweige des Vorjahres zu verbrennen – aus den Zweigen des Jubels soll das Zeichen der Umkehr, der Erneuerung werden.
Asche erinnert uns nun ja kaum an Reinheit und Neu-Werden – und doch wurde sie früher zum Saubermachen verwendet, hat man sich, wegen des Mineraliengehaltes damit die Zähne geputzt und so für das Gesunderhalten des Körpers gesorgt bis hin, sie auch als Düngemittel zu verwenden, das Pflanzen wachsen und leben lässt.