Im wilden Westen … Tanzabend in der Alxingergasse

Im wilden Westen … Tanzabend in der Alxingergasse

Im wilden Westen … Tanzabend in der Alxingergasse

Ganz im Westen unseres Pfarrgebietes liegt die Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit in der Alxingergasse und somit war das Thema des heurigen Tanzabends “Wild Wild West” nur allzu nahe liegend. Und das Vorbereitungsteam hat sich auch alle Mühe gegeben, richtiges Wild-West Ambiente in den Pfarrsaal zu bringen: Der Eingang wurde mit einer Saloon-Schwingtür ausgestattet, ein Kuhfell sowie ein überdimensionaler und selbst erlegter (bzw. geklebter) Büffelkopf zierten die Wände. Getränke gab es nur an der Pferdetränke und außerdem wurden diverse Verbrecher steckbrieflich gesucht – einige davon sollen angeblich tatsächlich während der Veranstaltung gesichtet worden sein. Das tat aber der ausgezeichneten und ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch, und so wurde getanzt und gefeiert bis über den unendlichen Weiten von Favoriten die Morgensonne (oder halt die Nebelsuppe) am Horizont erschien und die letzten Cowboys von weißen Pferden (mit vier Rädern) nach Hause gebracht wurden. CS

 

„Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ (Apg 28,2)

„Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ (Apg 28,2)

„Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ (Apg 28,2)
 
Migration, Gastfreundschaft, Willkommenskultur, Freundlichkeit, Angst, Ablehnung von Fremden und fFemdem, Österreich ein sehr unfreundliches Land, ….
Beim ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johann kamen all diese Themen zur Sprache und mehr noch wurden sie im Gebet vor Gott gebracht.
Miteinander feierten die Pfarrgemeinde der Erlöserkirche H.B., Wielandplatz, die Pfarrgemeinde der Gnadenkirche A.B., Herndlgasse und die Pfarrgemeinde Zum Göttlichen Wort röm.-kath., Keplerplatz.
 
Die Lesung aus der Apostelgeschichte erzählt vom Schiffbruch vor Malta, von dem Schiff, das Paulus nach Rom bringen soll. Als sie in Malta stranden, verzweifelt, hungrig, verletzt, kommen die Bewohner und Bewohnerinnen der Insel und helfen, machen Feuer, teilen Essen.
 
Diese Haltung ist es, die wir hier in Wien brauchen – sei es gegenüber Fremden und Flüchtlingen, sei es gegenüber Fremden, die zu uns in unsere Gemeinden kommen, sei es in unseren getrennten Kirchen.
Die Hoffnung auf Versöhnung, Einsicht, Hoffnung, Vertrauen, Kraft, Gastfreundlichkeit, Umkehr und Großzügigkeit wurde in den Fürbitten noch einmal von Vertretern und Vertreterinnen aus allen Gemeinden ausgesprochen. 
 
Zur gemeinsamen Agape – Essen, das verbindet und Kraft schenkt – blieben wir noch lange in der Kirche versammelt, um so das zu leben, was Augustinus über die Freundschaft schreibt:
Miteinander reden und lachen,
sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen,
zusammen schöne Bücher lesen, sich necken,
dabei aber auch einander Achtung erweisen,
mitunter sich auch streiten, ohne Hass,
so wie man es wohl auch einmal mit sich selbst tut,
manchmal auch in den Meinungen auseinander gehen
und damit die Eintracht würzen,
einander belehren und voneinander lernen,
die Abwesenden schmerzlich vermissen,
die Ankommenden freudig begrüßen,
lauter Zeichen der Liebe und Gegenliebe,
die aus dem Herzen kommen,
sich äußern in Miene, Wort und tausend freundlichen Gesten und wie Zündstoff den Geist in Gemeinsamkeit entflammen,
so dass aus den vielen eine Einheit wird.
 
BR

Eine Reise durch die Bibel

Eine Reise durch die Bibel

 
Ganz überrascht waren die Kinder der Erstkommunionvorbereitung, als sie am Samstag von einer sprechenden Bibel begrüßt wurden. Die lange Zeit der Entstehung machte dann neugierig auf die Geschichten, die denn in diesem alten, dicken, interessantem, ungewöhnlichen Buch stecken könnten.
Ab da verwandelte sich der Pfarrsaal in eine Bibellandschaft – das Neue Testament erwachte zum Leben:
So erzählte Johannes von der Taufe Jesu – und lud ein zur Erinnerung an unsere Taufe ein Weihwasserfläschchen zu verzieren.
Vom Reich Gottes erzählte das Senfkorn, das wächst und Lebensmöglichkeiten für viel bietet – hier wurden Senfkörner gepflanzt. Ein Erinnerungszeichen für unsere Möglichkeiten Gottes Reich spürbar werden zu lassen.
Mit Jesus in ein Boot steigen und ihm unsere Ängste anvertrauen -auch das nahmen die Kinder und die begleitenden Eltern an.
Dazwischen gab es immer wieder die Möglichkeit, sich mit besonderen Speisen aus dem Land, in dem Jesus lebte, aus Israel, zu stärken: Datteln, Mazzen (=ungesäuertes Brot), Granatäpfel, Orangen.
 
Winter in Wien unterbricht unsere Reise kurz
Der Schnee, der endlich gefallen war, „zwang“ uns dazu, kurz in den Hof des Pfarrhauses zu gehen und eine Schneeballschlacht zu machen – das unbeschwerte Lachen klingt noch in unseren Ohren.
 
„Du bist mein geliebtes Kind“
Diese Zusage Gottes führte uns durch die Messe am Sonntag. Weihwasser, Blumentöpfchen mit Senfkörnern warteten darauf mit nach Hause genommen zu werden – und dazu ein Säckchen mit Buchstabennudeln – Gottes Wort lässt sich überall finden.
 
BR