Fronleichnam in der Heiligen Familie

Fronleichnam in der Heiligen Familie

Fronleichnam in der Heiligen Familie:
Bei diesem Fest denken wir besonders an Jesus in der Gestalt des Brotes und auch daran dass wir füreinander Brot sein sollen,
Pater Xaver sang mit 2 Freunden aus Indonesien ein schönes Lied, die Kinder legten vor den
Altar einen Blütenteppich und am Ende machten wir eine kleine Prozession in der Kirche und sangen dazu:
“Gott ist mit uns unterwegs, mit dir mit mir, uns allen hier.”
Renate Büchl

Fronleichnam

Fronleichnam

Ein sehr katholisches Fest, das gefeiert wird. Wir feiern und erinnern, dass Jesus im Brot bei uns ist.
Wir feiern und erinnern die Gegenwart Jesu in unserem Leben – auch und gerade außerhalb der Kirchenmauern.
Der Name kommt aus dem Mittelhochdeutschen und setzt sich zusammen aus „vron“ was Herr bedeutet und „lichnam“ – lebendiger Leib.

Weil am Gründonnerstag, dem Tag des Abendmahles, an dem das Danken über dieses Geschenk Jesu eigentlich seinen Platz hätte, weil also der Gründonnerstag schon überschattet ist vom nahen Tod Jesu, wird 60 Tage nach Ostern, an einem Donnerstag Fronleichnam gefeiert.
Schwierig ist die Vorstellung der Wandlung, wie kann aus Brot Jesus selbst werden, dieses Geheimnis, das wir nur mit dem Herzen verstehen können.

Unsere Augen sehen Brot; doch der Glaube bekennt: Jesus ist hier. Wie das Brot werden auch wir gewandelt, wenn wir uns Gott im Glauben ganz überlassen.

Fronleichnam ist ein Besinnen darauf, dass Jesus in unserem Alltag, in unserem Leben gegenwärtig ist, da sein will. Überall – wo wir leben, wo wir arbeiten, dort wo wir unsere Konflikte austragen und auch uns versöhnen.
Das Fest ist auch ein Bewusstmachen, dass wir Menschen füreinander dieses Brot des Lebens sein können, wir füreinander Sorge tragen.

 

Gottesdienste zu Fronleichnam, 3.6.2021
Allerheiligste Dreifaltigkeit: 09:30 Uhr
Hl. Familie: 09:30 Uhr
St. Johann: 09:30 Uhr

INFO:
Geschichte des Festes:
Juliane von Lüttich, eine Augustinernonne hatte eine Vision: Sie hatte im Traum, so wird es berichtet, den Mond gesehen, der an einer Stelle dunkel gewesen war. Jesus selbst habe ihr erklärt, der dunkle Fleck bedeute, dass der Kirche ein Fest der Eucharistie fehle.
Diesen Traum berichtete sie Bischof Robert von Lüttich. Er führte daraufhin das Fest in seiner Diözese ein.
1264 wurde durch Papst Urban IV. festgelegt, das Fest am zweiten Donnerstag nach Pfingsten in der Gesamtkirche zu feiern. Die Wahl des Donnerstags zeigt die enge Verbundenheit mit dem Gründonnerstag, dem Abend der Einsetzung des Abendmahles.
Schon ca. 10 Jahre nach der Ernennung des Festes wurden bereits Fronleichnamsprozessionen abgehalten.