Caritas Augustsammlung

Caritas Augustsammlung

Caritas Augustsammlung
Eine Welt ohne Hunger darf keine Vision bleiben!
 
In einer Welt, in der es genügend Nahrung für alle gibt, geht jeder zehnte Mensch hungrig, mit leerem Magen zu Bett. In den am stärksten vom Hunger betroffenen Ländern essen die Menschen fast ausschließlich Mais, Maniok und Reis. Durch diese Mangelernährung kommt es besonders bei den Kindern zu schwerwiegenden Folgen: Sie sind zu klein für ihr Alter, die Organe wachsen nicht, körperlich und geistig können sie sich nicht altersgemäß entwickeln. Sie haben keine Kraft, können nicht lernen und schon jede an sich harmlose Erkrankung wird für sie lebensbedrohlich.
 
Die COVID – Ausgangsbeschränkungen verschärfen diese Situation nun: Die meisten Menschen im ländlichen Afrika leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, von der Arbeit als Tagelöhner, vom Verkauf ihrer Ware auf Märkten oder kleinen Geschäften und Restaurants. Das ohnehin geringe Einkommen fällt durch die Lockdown-Bestimmungen völlig weg. Dazu kommen große Preissteigerungen vor allem bei Nahrungsmitteln. In manchen Ländern haben sich die Lebensmittelpreise verdreifacht. Viele Menschen können sich das Essen nicht mehr leisten und haben aufgrund der geschlossenen Märkte auch oft keinen Zugang dazu. 
Viele Kinder in Afrika leiden, weil sie nicht in die Schule gehen können, weil sie nicht in ihre Tageszentren kommen dürfen und so keine geregelte Mahlzeit mehr erhalten.
Mit der Hilfe von SpenderInnen unterstützt die Caritas 240.000 Menschen in 70 Ernährungsprojekten.
 
Wir bitten um Ihre Hilfe und Spende:
Die Caritas-Augustsammlung findet in unserer Pfarre am 22. und 23. August statt.
 
·      Mit 10 Euro sichern Sie die Ernährung eines Menschen einen Monat lang.
·      20 Euro sichern den notwendigen Milchzusatzbrei für ein Kleinkind in einem Ernährungszentrum.
·      40 Euro kostet eine Ziege, die das Auskommen einer ganzen Familie sichert.
 
Vielen Dank für Ihre Spende!
 

Voll Vertrauen gehe ich den Weg mit dir, mein Gott!

Voll Vertrauen gehe ich den Weg mit dir, mein Gott!

Voll Vertrauen gehe ich den Weg mit dir, mein Gott!
 
Unter dieses „Motto“ hatte Franziska Damian sich, ihr Leben und ihren Taufgottesdienst gestellt. Am 16.8.2020 war es dann so weit. Nach fast zweijähriger Vorbereitungszeit war, nach coronabedingter Verschiebung, der Tag gekommen, erwartet und ersehnt.
Taufe, Firmung, Erstkommunion – die Aufnahme in die Kirche, Stärkung durch den Hl. Geist und auch Stärkung durch das Brot, das Leben schenkt. Spürbar waren Aufregung, Freude, Dankbarkeit, ja Glück über diesen Weg bei der Neugetauften und auch bei ihren Patinnen, die diesen Weg gemeinsam gegangen sind.
Ein schöner Festgottesdienst – mitten im heißen Sommer – den P. Matthias in seiner liebevollen, vorsichtigen und auch sehr lebendigen Weise mit uns gefeiert hat. Danke allen, die mitgefeiert, mitgesorgt haben!
Ein irischer Segenswunsch für Franziska und auch für uns alle:
 
Mögest du dich Gott immer so nahe fühlen wie heute.
Mögest du darauf bauen,
dass Gott dich sanft an der Hand führt
und dir den Weg zeigt.
Mögest du dich darauf verlassen,
dass Gott auf jedes deiner Gebete eine Antwort hat.
Mögest du Gottes Segen
und Gottes Liebe in deinem Leben spüren.
 

Mariä Himmelfahrt 15. August

Mariä Himmelfahrt 15. August

Mariä Himmelfahrt 15. August
 
Ein Kraut für die Liebe, eines für Mut, eines gegen Schlaflosigkeit,…
 
Eine Legende erzählt, dass dem Grab Marias in dem Augenblick, in dem sie in den Himmel aufgenommen wurde, ein wunderbarer Duft wie von Kräutern und Blumen entstieg.
Das könnte der Ursprung für die Segnung von Heilkräutern am 15. August sein.
Einerseits soll in diesem 1.000 Jahre alten Brauch die lebenspendende Kraft der Gottesmutter ausgedrückt werden, andererseits ist es wahrscheinlich, dass die jahreszeitlich bedingte Getreidereife und Hochblüte der Natur in Erinnerung brachten, dass Maria traditionell als „Blume des Feldes und Lilie in den Tälern“ verehrt wurde.
 
Die Anzahl der Kräuter in einem Kräuterbuschen ist unterschiedlich, aber meist ist es eine Zahl mit Symbolkraft:
Drei:               für die Dreifaltigkeit
Sieben:           die Schöpfungstage
Vierzehn:        Nothelfer
 
Zu den sieben Hauptkräutern zählen Wermut, Kamille, Johanneskraut, Salbei, Königskerze, Spitzwegerich und Arnika.

Das “Hochfest der leibhaftigen Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel” geht nicht auf biblische Überlieferung zurück und ist doch eines der ältesten christlichen Feste. Die Wurzeln liegen in einem Marienfest, das Cyrill von Alexandrien in der Ostkirche im 5. Jahrhundert eingeführt und auf den 15. August gelegt hat. Spätestens im 7. Jahrhundert wurde es auch in der westlichen Kirche gefeiert. Zum Dogma (=Lehrsatz) wurde „Mariä Himmelfahrt“ erst 1950 von Papst Pius XII. erhoben.
Aufgenommen mit Leib und Seele – das ist es ja, was auch uns damit zugesagt wird. Und „Leib“ meint unsere Lebensgeschichte, denn unser Leib ist es, der uns an Raum und Zeit bindet. Alles, was wir tun, erleben, sind, wird von Gott angenommen.