Wie jedes Jahr backen die Kinder vor dem Gründonnerstag Brote für die Agape nach dem letzten Abendmahl und verkosten natürlich eines selbst. Natürlich kommt auch der Osterhase vorbei! Es war sehr klebrig, lustig und schmackhaft! RB
Vorbereitung auf Ostern – Jung und Alt am Keplerplatz
Am Donnerstag vor der Karwoche wurde es am Keplerplatz schon spürbar österlich: Unsere Seniorinnen und Senioren kamen zusammen, um sich gemeinsam auf das bevorstehende Fest einzustimmen. In liebevoll geschmückter Atmosphäre – vorbereitet von Pfarrer emeritus Ladislaus Loucky – führte er durch die Ereignisse der Karwoche und gab dabei wertvolle Impulse. Danach wurde es gemütlich und genussvoll: Bei klassischem Osteressen und anregenden Gesprächen klang der Nachmittag stimmungsvoll aus.
Am Samstag gehörte der Keplerplatz dann ganz den Kindern: Mit viel Begeisterung wurden Palmbuschen gebunden und mit bunten Bändern geschmückt – als Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem. Kreativ ging es weiter beim Bemalen von Ostereiern und Gestalten von Osterkerzen. Dazwischen blieb immer wieder Zeit für neugierige Fragen und spannende Antworten rund um die Symbole der Osterzeit.
Und natürlich durfte auch hier das gemeinsame Genießen nicht fehlen: Bei einer fröhlichen Osterjause fand ein rundum gelungener Tag seinen Abschluss.
Ein Brot, ein Brot ist mehr als ein Brot
Brot backen mit den Erstkommunionkindern am Keplerplatz
Immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis ist das gemeinsame Brotbacken während der Erstkommunionvorbereitung. Ganz geduldig formen die Kinder ihr eigenes Brot. Brot, das sie die Gemeinschaft auf eine ganz andere Weise spüren lässt – im gemeinsamen Tun, im Nachdenken, was Brot alles sein kann und dann im miteinander Essen.
So entdecken wir, dass Brot ein Zeichen wird: für Freundschaft, für Trost, Mut, Gemeinschaft, Freude, ….
Natürlich schmeckt unser selbst gebackenes Brot nach arbeiten, spielen und miteinander lachen besonders gut.
BR
Er war anders!
Dieser Satz kann wohl für Jesus und Judas gelten.
Am Sonntag, 15.03.2026 spielte Sebastian Klein den Theatermonolog der niederländischen Autorin Lot Vekemans in der Pfarrkirche St. Johann. Nach einer theologischen Einleitung von Mag. Georg Radlmair, der das Bild des Judas aufzeigte, wie es in den Evangelien gezeichnet wurde – trat Judas auf. Bekannt durch Verrat – Kuss – und Suizid. Weniger durch seine Freundschaft mit Jesus. In diesem Monolog will er gehört werden, vielleicht verstanden.
Anrührend die Fragen, die ihn beschäftigen – sie lassen uns nachdenklich zurück. Hätte ich „Hosianna“ oder „kreuzige ihn“ gerufen?
Hatte er eine andere Wahl? Muss ich Mitleid mit ihm haben – oder Abscheu?
Hätte Jesus ihm vergeben? Und – was ist mein Anteil am Geschick dieser Welt?
BR