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Im Dunkeln begann mit der Segnung des Feuers und dem Entzünden der Osterkerze die Feier der Osternacht. Zum Glück regnete es nicht, so dass am Keplerplatz das Osterfeuer angezündet werden konnte, in dem auch die Sorgenzettel, die im Lauf der Fastenzeit an unser Sorgenkreuz geheftet worden waren, verbrannt wurden.
 
Mit dem Ruf „Lumen Christi“ (Christus, das Licht) wurde die Kerze in die Kirche getragen, ihr Licht an die Mitfeiernden verteilt. Mit den brennenden Kerzen in ihren Händen hörte und betete die Gemeinde das älteste und wohl feierlichste gesungene Gebet, das Exsultet (Frohlocket!)
 
Ein großer Wortgottesdienst schloss daran an – in hohem Maß vom Chor der Gemeinde mitgestaltet, der alle Antwortpsalmen mehrstimmig sang, bis endlich das Osterhalleluja erklang.
 
In einer feierlichen Prozession wurde das Evangeliar vom leeren Grab zum Ambo getragen und von dort aus des Evangelium von der Auferstehung verkündet.
 
Nach der Weihwassersegnung und der Erneuerung des Taufversprechens wurde die Gemeinde mit dem Weihwasser besprengt.
 
In der Eucharistie feierten wir als Gerettete das neue Leben in Christus.
 
Mit der Speisensegnung und dem feierlichen Ostersegen endete die besondere Nacht.
Mit Pfarrer P. Matthias Felber feierten Kaplan P. Alphonse Fahin und Pfr. em. Ladislaus Loucky.