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16 kleine Bäcker und Bäckerinnen bevölkerten am Samstag das Pfarrhaus am Keplerplatz.
Nach einer intensiven Einführung, was es alles braucht, bis wir ein Stück Brot genießen können, ging es ans Backen. Da wurde geformt und bestreut und heimlich ein Stückchen Teig gekostet, …
Anschließend ging es in die Kirche. Dort hörten wir den Bericht vom Letzten Abendmahl – Jesus, der sich schenkt im Brot. Der uns zusagt – „in diesem Brot bin ich bei euch, bin ich euch ganz nahe. So wichtig wie Brot bin ich für euch.“ Unsere Augen sehen ein Stück Brot – eine Hostie – und unser Herz glaubt und vertraut: hier ist die besondere Begegnung mit Jesus. Auf eine ganz besondere Weise bekamen die Kinder das zu sehen: die Monstranz, in der ein Stück vom Hl. Brot aufbewahrt ist,  wurde aus dem Tabernakel geholt.
 
Wieder zurück im Pfarrhaus empfing uns köstlicher Duft – unser Brot war fertig gebacken – leider noch zu heiß zum Essen. Da war es gut, dass schon vorgesorgt und eine Jause vorbereitet war. Arbeiten und beten machen hungrig!
 
Die Geschichte vom Bäcker in der Jakobsstraße, der mit den Menschen, die mit irgendeinem Kummer des Herzens zu ihm kommen, Brot teilt und gemeinsam mit ihnen isst, beendete den Nachmittag. Mit dem Auftrag, das gebackene Brot daheim zu teilen machten sich alle müde auf den Heimweg.
 
In seiner Predigt am Sonntag erkundigte sich P. Alphonse, was die Kinder mit dem Brot gemacht haben – und fast alle konnten vom Teilen und gemeinsam Genießen erzählen.
 
Es war ein wunderschöner Vorbereitungsnachmittag, an dem die Verbindung von Alltag und Fest, Alltag und Glaube,  Vertrauen und Hoffnung ganz besonders spürbar wurde.
BR