Am Donnerstag, 22. Jänner 2026 Vormittag gab es bei der Kirche St. Johann einen Pressetermin. Anlass waren die Beschmierungen der Kirche vom 19. und 20. Dezember 2025.
Es waren viele Vertreter von Kirchen-Gemeinden bzw. Muslimischen Vereinen und der Bahai Gemeinde gekommen. Auch Bezirksvorsteher Marcus Franz, sein Pressesprecher, sowie ein Bezirksrat waren da. Koordiniert hatte die Aktion, in Absprache mit Pfarrer P. Matthias Felber, Ing. Stefan Almer von der MA 17 (Integration und Diversität).
Malermeister Roschinsky hatte Farbe vorbereitet und ein Mittel zur Graffitientfernung. Beides sollte nur bei guten Plustemperaturen angewendet werden. Wegen der Kälte konnte daher nur ein Quadratmeter übermalt werden. Ein symbolischer Akt eben, den der Malermeister vor unseren Augen setzte.
Anwesend war eine Journalistin der Tageszeitung Kurier, wo diese Geschichte exklusiv erscheinen soll.
 
Wir freuen uns sehr über das kräftige und lebendige Zeichen der Solidarität und Verbundenheit als Interreligiöse Dialoggruppe für Favoriten.
Der Tenor heute war, dass wir alle Verunstaltungen von religiösen Gebäuden weder wollen noch gutheißen. Vielmehr sind wir uns einig, dass das Beschmieren von Gotteshäusern ein aggressives Zeichen des Übergriffes und der Respektlosigkeit ist.
 
Nicht genug der Worte und der Farbe: Es wurde auch eine ansehnliche Summe an Geldspenden für die Sanierung überreicht. Im Namen der Pfarre sagen wir vielen Dank an Abu Hanife, Anadolu und Bezirksvorstehung!
Sobald es wärmer wird, soll im Rahmen einer gemeinsamen Aktion die Kirche von den Graffiti und Beschmierungen befreit werden.
 
P. M. Felber