Kommet ihr Hirten, ihr Männer und Frauen,…
Von Weihnachten bis Neujahr in der Gemeinde St. Johann
Jedes Jahr aufs Neue klingt er an, dieser Ruf, der uns zur Krippe, zum neugeborenen Kind lädt.
Bereits ab dem Morgen des Heiligen Abends konnte das Betlehemlicht in der Kirche abgeholt werden – ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden, das viele mit nach Hause nahmen.
Besonders für die Kinder gab es berührende Momente: Die Krippenfeiern luden zum Mitfeiern ein, einmal im Freien im Helmut-Zilk-Park. Um 16:00 Uhr versammelte sich die Gemeinde zur Krippenandacht in der Pfarrkirche. Die Weihnachtsgeschichte wurde mit Bildern lebendig erzählt, der einfühlsame Text von Susanne Niemeyer war eng am Evangelium orientiert und sprach Herz und Seele an.
Bitte um Hilfe und Begleitung, den Dank für alles, was wir an Gutem erleben dürfen – all das wurde im Zeichen des Friedenslichtes aus Betlehem, an dem wir unsere Kerzen anzünden konnten, sichtbar.
Milliarden Jahre waren vergangen, seit Gott im Anfang Himmel und Erde geschaffen;
Millionen Jahre, seit er den Menschen gebildet; …
Mit dem Martyrologium, gelesen in der dunklen Kirche begann die Christmette um 23:00 Uhr, in der die Geburt Christi in festlicher Atmosphäre begangen wurde.
Sterne hatten uns durch den Advent begleitet – Sterne waren es auch, die als Erinnerung mitgegeben wurden. Vielen Dank allen, die auch heuer wieder mit Geduld und Liebe die Fröbelsterne gebastelt haben.
Am 27. Dezember feierte die Gemeinde das Patrozinium der Pfarrkirche St. Johann Evangelist. Die traditionelle Segnung des Johannesweins – verbunden mit einer ersten gemeinsamen Verkostung – ließ fast die Kälte in der Kirche weniger spürbar werden.
Den Abschluss des Jahres bildete die Jahresschlussandacht zu Silvester. In einer besinnlichen Rückschau stellte Pfarrer P. Matthias in seiner Predigt zentrale Fragen: Bin ich im vergangenen Jahr liebevoller geworden? War ich dankbar? Konnte mein Glaube wachsen? Fragen, die zum Innehalten einluden und den Blick achtsam auf das kommende Jahr richteten.
So spannt sich von Weihnachten bis Neujahr ein Bogen aus dem sanften Licht der Sterne, der uns trotz allem, was geschieht, in das Neue Jahr gehen lässt – mit Hoffnung und Sehnsucht.