Würde mich jemand jemals fragen, wie man authentisch Christsein leben kann, würde ich ihr / Ihm von Eva Dobias erzählen.

Neben Ehefrau, Mutter, Schwester, Tante, Freundin war Kirche für Eva von frühester Jugend an nicht nur ein Ort oder Gebäude, sondern lebendige Gemeinschaft, in der sie sich sowohl beruflich als auch privat mit Leib und Seele engagierte.
Sie hat nicht nur mitgemacht, sondern mitgestaltet, nicht nur teilgenommen, sondern auch Verantwortung übernommen. Sie war eine Frau, die nicht nur geglaubt, sondern auch gehandelt hat.
– Im Liturgiekreis
– In der Frauenbegegnung
– Beim Ökumenischen Gottesdienst
– Im Pfarrcafé
– In der Bibelrunde
– In der Seniorenrunde
– Bei Arbeitskreistreffen und vielem mehr

Als Vertreterin des Dekanats Favoriten bei der Diözesansynode – ein Zeichen dafür, wie sehr man ihr vertraute und wie sehr man ihre Stimme schätzte. Ihr Engagement wurde mit dem Stephanus-Orden gewürdigt – eine Auszeichnung, die nur Menschen erhalten, die sich in besonderer Weise um die Kirche verdient gemacht haben. Doch wer Eva kannte, weiß: Sie tat all das nicht für Orden. Sie tat es aus Überzeugung- aus Glauben -a us Liebe, wie P. Nixon Eva würdigte.

Mit ihrem gewinnenden Wesen und ihrer offenen, ehrlichen Art lebte sie das Christentum überzeugend und neu. Viele Begegnungen waren ein unvergessliches Ereignis.
Besonders wichtig für Eva als Familienmensch waren ihr Sohn Wolfgang und ihr Lebensmensch Gerhard, dessen schmerzlicher Verlust Eva die letzten eineinhalb Jahre begleitete. Jetzt sind beide wieder vereint, uns nur vorausgegangen.
Im Glauben an die Auferstehung dürfen wir auf ein Wiedersehen hoffen und uns dankbar an ihre Treue erinnern.
GS