Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet.
 
Darstellung des Herrn – Maria Lichtmess
 
Am 2. Februar feiern wir das Fest Darstellung des Herrn – 40 Tage nach Weihnachten.
In der jüdischen Tradition war es üblich, den männlichen Erstgeborenen 40 Tage nach der Geburt in den Tempel zu bringen. Bis dahin galt er als Eigentum Gottes und musste mit einer Geldgabe und dem Überbringen von zwei Tauben ausgelöst werden.
Darstellung des Herrn meint, dass Jesus Gott geweiht ist. Es wird öffentlich bezeugt, dass er Gottes Eigentum ist und bleibt.

40 Tage nach Weihnachten, wenn das für uns nicht nur die Darstellung Jesu bedeuten könnte, sondern wenn es bedeuten kann: Ich trage sein Licht in mir, ich kann Jesus zeigen. Kirche ist nicht an den Ort gebunden, sondern lebt durch jede und jeden von uns – gerade in dieser Zeit.
 
Kerzensegnung
Schon ab dem 4. Jh. hatte es sich eingebürgert, dass zu Maria Lichtmess die kirchlichen und häuslichen Kerzenvorräte gesegnet wurden – dazu wurden Licht(er)messen – Kerzenmärkte abgehalten. Daher der Name „Maria Lichtmess“. Die weihnachtliche Lichtsymbolik kam noch einmal zur Geltung, der Tag setzte der dunklen Zeit den Schlusspunkt.
Bis heute werden in der Liturgie die Kerzen gesegnet, die wir das Jahr über brauchen. Das verbindet das Licht, das Jesus ist mit unserem Feiern und dem Alltag.
 
Gottesdienste am 2. Februar 2022 in unseren Gemeinden:
 
Hl. Familie:                18:30 Uhr
St. Johann:                18:30 Uhr
Allerh. Dreifaltigkeit:  18:30 Uhr
 
Im Anschluss an die Messe wird in allen drei Gemeinden der Blasiussegen gespendet. „Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“