Ein Stern, eine Kassa, drei Könige, einE BegleiterIn

Ein Stern, eine Kassa, drei Könige, einE BegleiterIn

Ein Stern, eine Kassa, drei Könige, einE BegleiterIn – los geht’s
 
„Barbara, heute waren wir in einem Haus, da hat niemand einfach die Tür zugemacht, da haben alle, die das Sternsingen abgelehnt haben, „Nein, danke“ gesagt.“ Und so schön ich es finde, dass unsere Sternsinger die Freundlichkeit der Ablehnung als etwas Positives mitnehmen, so sehr zeigt es auf, wie schwierig diese Aktion in unserem Pfarrgebiet geworden ist.
Trotzdem – die Freude und der Eifer mit dem sich die Kinder und Jugendlichen auf den Weg machten, macht viel davon wieder wett.
Zum Mittagessen versammelten sie sich und – vielen Dank an Karin Meller und Martina Thaler für das wunderbare Mittagessen – dabei erzählten sie und konnten nicht genug überlegen, wann es wo welche Erlebnisse gab.
Waren es am Vormittag noch die erfahreneren Könige, die sich auf den Weg durch unser Gemeindegebiet machten, um die Nachricht von der Geburt Jesu zu verbreiten, so erschienen am Nachmittag die neuen, noch ganz gespannt neugierigen Könige. Da hieß es dann: Wenn noch mehr kleine Könige kommen, wird es mit den Kleidern schwierig, die Gürtel sind zu lang, die Turbane zu groß, … – egal, wir hoffen trotzdem, dass morgen die noch kleinen KönigInnen wieder kommen und wünschen uns offene Türen und Herzen!
 
BR

Ihr Kinder herkommet – Jesus ist geboren!

Ihr Kinder herkommet – Jesus ist geboren!

Ihr Kinder herkommet – Jesus ist geboren!
 
Recht forsch wurde das Jesuskind von Theo in die Krippe gebracht. Gewohnt liebliche Puppenmütter zu sehen, die sorgsam das Baby noch ein wenig schaukeln, bevor sie es hineinlegen, nahm er das Kind bei den Armen und schwupps, war es in der Krippe.
 
Wie es üblich ist in der Pfarrkirche St. Johann wurde der Hl. Abend mit der Krippenlegungsfeier begonnen. Es ist dies eine stimmungsvolle, ruhige und gleichzeitig ganz lebendige und aufregende Feier, warten doch alle gespannt auf das Christkind.
 
Die große Sehnsucht nach Frieden, nach Geborgenheit, die Bitte um Hilfe und Begleitung, den Dank für alles, was wir an Gutem erleben dürfen – all das wurde im Zeichen des Friedenslichtes aus Betlehem, an dem wir unsere Kerzen anzünden konnten, sichtbar. Nicht nur das Kerzenlicht, auch die Liebe, die zu spüren war, wärmet von innen und außen.
 
Mette in St. Johann
Milliarden Jahre waren vergangen, seit Gott im Anfang Himmel und Erde geschaffen;
Millionen Jahre, seit er den Menschen gebildet; …..
im zweiundvierzigsten Regierungsjahr des Kaisers Octavianus Augustus, als auf dem ganzen Erdkreis Friede war; im sechsten Zeitalter der Welt;
vor zweitausend Jahren: Da wollte Jesus Christus, ewiger Gott und Sohn des ewigen Vaters, Gott von Gott und Licht vom Licht, die Welt heiligen durch seine liebevolle Ankunft….
 
Mit diesen Worten wurde die Geburt Jesu, das Weihnachtsfest, in der Mette in der dunklen Kirche angekündigt. Der ganze Erdkreis stimme ein in die Worte „Kommt, lasset uns anbeten“.
Feierlich, liebevoll, stimmungsvoll, emotional, berührend, sanft, tröstlich, wahrnehmend, … eine ganze Reihe von Eigenschaftswörtern reicht nicht, um auszudrücken, was in dieser Nacht zu spüren ist – Gott wird Mensch, er macht sich klein, um in uns zu sein. Er kommt als Kind, offen in aller Liebe und für alle Liebe. Dankbar und fröhlich durften wir gemeinsam dieses Geschenk, dieses Geheimnis feiern.
Weihnachtszucker, das Geschenk an alle Mitfeiernden soll uns die nächste Zeit versüßen und die Freude über die Geburt leiblich werden lassen.         BR
 

Als Gottes Kind geboren ward,  … da hat der Himmel die Erde geküsst…

Als Gottes Kind geboren ward,  … da hat der Himmel die Erde geküsst…

Als Gottes Kind geboren ward,  … da hat der Himmel die Erde geküsst…
 
Fast hat es sich so angefühlt, als am Freitagabend 50 obdachlose Menschen zur Vorweihnachtsfeier ins Pfarrhaus am Keplerplatz kamen.
Schon seit Mittag wurde geschmückt, gekocht, vorbereitet, ein reges Treiben, bei dem viele mithalfen, die Sr. Sylwia um sich versammelt hat. Der Pfarrsaal war zu einem Weihnachtszimmer verwandelt, strahlte Wärme und Hoffnung aus.
Das spürten auch die vielen Menschen, die gekommen waren, um miteinander sich der Botschaft zu erinnern: Gott ist geboren, in einem kleinen Menschenkind kommt, zu suchen, zu retten, zu heilen, zu trösten.
Das Weihnachtsevangelium wurde vorgelesen, miteinander und füreinander gebetet. Dann gab es das Essen – ein Fest für alle, die sonst nicht jeden Tag satt zu essen haben. Ein Fest für alle, die niemanden haben, der sie umsorgt. Ein Fest für alle, die sonst darauf schauen, dass ihnen niemand etwas wegnimmt, weil sie nicht genug haben. Ein Fest für alle, die sonst schnell und einsam essen. Aber auch: ein Fest für die, die vorbereitet hatten und jetzt dieses Miteinander-Leben spüren konnten.
Nach dem Essen wurden Weihnachtslieder angestimmt – polnisch und deutsch gleichzeitig gesungen.
 
Ein großes Danke ist zu sagen:
Goretti Sznajder, der Initiatorin dieser Feier, die unermüdlich organisierte, Briefe schrieb, Spenden sammelte,
P. Matthias Felber, der dafür ein offenes Ohr und Herz für Menschen in Not hat,
Sr Sylwia von den Franziskanerinnen der Mutter Gottes von der Immerwährenden Hilfe, die den Saal in einen Weihnachtsfestsaal verwandelt hatte,
allen, die dazu beigetragen haben, dass jeder und jedem, der mitgefeiert hat, ein Weihnachtsgeschenk überreicht werden konnte: praktische Dinge wie Socken, Schal, Handschuhe – aber auch Süßigkeiten.
Weihnachten – mehr als das Notwendige, Liebe im Überfluss.
Manfred Scheuer, der Bischof von Linz sagt es so: An Weihnachten werden die Brüche des Lebens nicht verdrängt, sondern gewandelt.
 
BR

„Werdet Licht – Gott will euer Licht sein!“

„Werdet Licht – Gott will euer Licht sein!“

„Werdet Licht – Gott will euer Licht sein!“
Erstkommunionvorbereitung in St. Johann
 
Gott kommt, er wird euch helfen: Steht einander bei, macht einander Mut – Gott kommt. Ihr könnt einander seine Liebe zeigen. Dann geht ein Licht, ein Stern auf. Dann können die Blinden mit ihren Herzaugen sehen, die Unbeweglichen können neue Wege erkennen, die Sprachlosen finden Worte der Liebe und Zuneigung, die, die einander nicht verstehen, hören die Botschaft der anderen. Lasst uns die Wege gehen, im Licht Gottes.
 
Die Botschaft von Jesaja ließ uns an unserem zweiten Erstkommunion-Vorbereitungsnachmittag nachdenken.
Trotz aller Schnupfennasenmüdigkeit überlegten die Kinder, wie und wann wir füreinander Boten Gottes sein können. Das Erkennen, dass uns in jedem Menschen Gott selbst begegnet, brachte sie dann zu Überlegungen, die bei der Erschaffung und Entstehung der Welt begannen und nur ein Ende fanden, weil die Jause rief. Mich, uns freut und erstaunt diese Art des Philosophierens mit den Kindern immer wieder aufs Neue, weil es auch gar nicht so geplant werden könnte.
Gott wird Mensch – daran entzündete sich dieses Gespräch.
 
… schneidern, hämmern, basteln, ….
Die Adventszeit kann man riechen, hören, schmecken – das gelang uns auch diesmal wieder – während sie steckten und malten wurden gemeinsam alle Weihnachtslieder gesungen, die wir schon kennen, mit Wunschliedern – dazwischen klang an allen Tischen fröhliches Lachen auf.
Die Botschaft von der Geburt Jesu beendete den Nachmittag.
 
Immer wieder neu schön und berührend ist es an diesen Nachmittagen. Alte Botschaften, schon lange vertraut, bekommen neuen Klang und öffnen auch bei uns Erwachsenen die Augen des Herzens. BR

…und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit …

…und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit …

…und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit …
 
Während der Duft von Orangen und Zimt durch den Raum zog, erfüllten die adventlichen Klänge das Pfarrhaus.
Von „Tauet Himmel den Gerechten, …“, über „O Herr, wenn du kommst, wird die Welt wieder neu,…“ und „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, …“ bis hin zu „Ich steh an deiner Krippe hier,…“ wurden die Wünsche der Mitsingenden erfüllt. Elisabeth Schuhmann, die Organistin am Keplerplatz, erzählte von den Entstehungsgeschichten und den Zeiten, in denen einige von unseren alten Liedern entstanden. Pest, Hexenverfolgung ließ Menschen auf den hoffen, der Befreiung, Gesundheit und Frieden bringen sollte.
Alte und neue Musik führte uns zusammen, lockte auch Pfarrer P. Matthias aus seinen Räumen zum Mitsingen.
Nach zwei Stunden gemeinsamem Singen saßen wir noch lange beisammen, tranken Punsch und erzählten von eigenen Adventerfahrungen.
 
Vielen Dank für die Initiative und für die Offenheit von allen, alte und neue Lieder zu singen! BR

 

 

Adventnachmittag für Kinder

Adventnachmittag für Kinder

Adventnachmittag für Kinder
 
Adventduft, Adventlieder, Adventgeschichten, all das begleitet uns durch diesen Nachmittag, zum Spielen, Basteln, Singen….
 
Samstag, 30. November 2019
Beginn 15.00 Uhr
Pfarrhaus, Keplerplatz 6
 
Um 18:00 Uhr werden die Adventkränze gesegnet.
Dazu laden wir auch alle Eltern herzlich ein.
 
 
Eingeladen sind alle Kinder ab 5 Jahren

Adventmarkt in St. Johann 21.11. – 25.11.

Adventmarkt in St. Johann 21.11. – 25.11.

An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt, … (J. v. Eichendorff)
 
Adventmärkte öffnen ihre Hütten, der Duft von Punsch und Lebkuchen zieht durch die Straßen, das sanfte Licht der Kerzen leuchtet schon in der Dämmerung.
Die besondere Zeit im Jahr beginnt.
Zur Einstimmung dazu gibt es im Pfarrhaus, Keplerplatz 6 einen Adventmarkt.
Hausgemachte Marmeladen, Liköre,  Öle, Kalender und Weihnachtsschmuck werden zum Verkauf angeboten.
Aufgerufen unsere Herzen für die Menschen, denen es nicht so gut geht, zu öffnen, kommt der Erlös dieses Marktes denen  zugute, die im Winter unsere Wärmestube besuchen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten:
21.11.2019     10:00 – 19:00 Uhr
22.11.2019     10:00 – 18:00 Uhr
23.11.2019     10:00 – 18:00 Uhr
24.11.2019     08:30 – 14:00 Uhr
25.11.2019     10:00 – 14:00 Uhr

Weltmissionssonntag  

Weltmissionssonntag  

Weltmissionssonntag
 
Ganz andere Klänge erfüllten die Pfarrkirche heute, am Sonntag der Weltkirche.
Mit einem Berimbau, einem Musikinstrument aus Brasilien, das aus einem Holzstab, einer Saite aus Draht und einem ausgehöhlten Kürbis besteht, zogen die MinistrantInnen und Vorsteher in die Kirche.
Gustavo und Flavio aus Brasilien, begleiteten musikalisch den Gottesdienst – um eine Verbindung zwischen der Kirche Wiens und der Weltkirche spürbar zu machen.
 
Die Päpstlichen Missionswerke erinnern uns, dass jede und jeder von uns aufgrund der Taufe zur Mission berufen ist. Wir sind dazu berufen, Zeugnis von Jesus Christus zu geben: durch Wort und Tat, durch unser ganzes Leben.
 
In der Predigt erinnerte P. Matthias Felber mit einem Zitat von Franz von Sales
an die Kraft des Gebetes, das Sicherheit schenken kann für unser Tun, zu dem wir gerufen sind:
„Mache es wie die kleinen Kinder: Mit der einen Hand halte dich fest am Vater.
Mit der anderen pflücke die Erdbeeren und Brombeeren am Wegrain. So sammle und gebrauche auch du die irdischen Güter mit der einen Hand, mit der anderen halte dich an der Hand des himmlischen Vaters fest.
Schau immer wieder zu ihm auf und sei dir sicher, dass du dich immer wieder auf ihn verlassen kannst.
 
Die Kirchensammlung heute am Weltmissions-Sonntag wird in allen Pfarren der katholischen Kirche durchgeführt. Das Geld der Kollekte fließt in den gemeinsamen Solidaritätsfonds von Missio. Dadurch ist eine gerechte Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel möglich. Aus diesem gemeinsamen Fonds werden gezielt die 1.100 ärmsten Diözesen der Welt unterstützt. Nur durch den zentralen Solidaritätsfonds von Missio kann vermieden werden, dass die ärmsten Pfarreien womöglich ohne notwendige Hilfe bleiben, weil sie keine direkte Verbindung zu den Schwesterkirchen  in Europa oder Nordamerika haben.
 
Vielen Dank den Ministranten und Ministrantinnen der Gemeinde St. Johann für das Verkaufen von Schokolade zugunsten von Missio und für das überaus leckere Kuchenbuffet im Pfarrcafe!

Wind des Herrn, weh in meinem Leben!

Wind des Herrn, weh in meinem Leben!

Aufgeregt und sehr festlich gestimmt, zogen die 15 jugendlichen und erwachsenen Firmkandidatinnen und Kandidaten am Sonntag, 6. Oktober in die Pfarrkirche ein.
Als Firmspender war Mag. Toni Faber gekommen, der immer wieder betonte, dass er vom Bischof mit dieser Aufgabe betraut ist.
Schon in der Begrüßung betonte er, dass dieser Moment zeigt, dass Kirche Bestand haben kann, dass das Leben, das er und viele von uns gewählt haben, Zukunft hat.
Die Firmlinge haben ihm in den Briefen geschrieben, dass der Weg der Vorbereitung etwas gezeigt habe, was ihnen sonst verborgen geblieben wäre, etwas, das einen Mehrwert hat, wie er es nannte.
 
Liebe ist nicht nur ein Wort – Liebe sind Worte und Taten
Unsere Welt ist veränderbar durch aufgeweckte, durch interessierte Christinnen und Christen. Wichtig ist es das zu tun, was jetzt gerade nötig ist, was mir jetzt vor die Augen kommt. Der Hl. Geist, um den in dieser Feier gebetet wird, der den Firmlingen zugesagt wird, er ist es, der an all das erinnert, was wir vergessen würden.
 
„Antworten Sie auf die Fragen des Glaubens, die die Jugendlichen stellen!“
Diesen Apell richtete er an die Firmpatinnen und Paten, die von den Jugendlichen ausgezeichnet sind, weil sie erwählt wurden für dieses Amt. Wichtig ist, wieviel Engagement, wieviel Liebe im Tun liegt, wie das Leben gestaltet ist.
Freundschaft, so Faber weiter, zeigt sich im zueinander-Stehen in der Öffentlichkeit. Zur Kirche gehören ist so ein Zeichen – das bekannten die Jugendlichen, als sie das Taufversprechen erneuerten.
 
Herzlichen Glückwunsch allen Neugefirmten – möge Gottes Geist euch erfüllen!