Sei gegrüßt, Herr Jesus – das Licht ohne Abend bist du

Sei gegrüßt, Herr Jesus – das Licht ohne Abend bist du

Ein sehr berührender Gottesdienst war es, am Allerseelenabend in St. Johann. Ein Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen des letzten Jahres aus der Gemeinde. Beim Namen genannt werden, seit unserer Geburt ist das so, eingeschrieben in die Hände Gottes.
An der Osterkerze, unserem Symbol für den auferstandenen Christus, wurde für jede und jeden Verstorbenen eine Kerze angezündet, während die Namen vorgelesen wurden.
„Gott, wir vertrauen dir diese Menschen an“ – in der sicheren Hoffnung, dass sie bei Ihm geborgen sind, dürfen wir, die wir zurückbleiben, unserer Trauer Ausdruck verleihen. In der Begegnung mit Menschen um uns herum, ist Er es, der uns begleitet, der uns umarmt, der unsere Tränen trocknet, und auch Er, der sprachlos ist und mit uns weint.
All das machte dieser Gottesdienst spürbar und, wie mir jemand sagte, der mitgefeiert hat: „Es tröstet auch, nicht allein zu sein, zu sehen, auch andere trauern und tasten sich langsam wieder in ein Leben zurück“.
Danke an alle, die diese Erfahrungen ermöglichten.
Besonderes Danke an Barbara Schuhmann für ihr Cello-Spiel.
 
Barbara Radlmair

Start der neuen Gesprächsreihe Menschen im Gespräch – Kirche am Keplerplatz

Start der neuen Gesprächsreihe Menschen im Gespräch – Kirche am Keplerplatz

Die Idee dieser Gesprächsreihe ist, prägende Persönlichkeiten unserer Zeit um einen Impulsvortrag zu aktuellen Fragen zu bitten. Dann soll natürlich auch Gelegenheit sein, über das Gehörte miteinander ins Gespräch zu kommen.
Den Anfang machte Dr. Wolfgang Schwarz, langjähriger Leiter des katholischen Bibelwerkes. Er betonte gleich, dass es gut sei, für diese Reihe zuerst das Wort Gottes in den Mittelpunkt zu stellen – Gotteswort in Menschenwort.
Die Einheitsübersetzung der Bibel, so genannt, weil sie die gemeinsame Bibelübersetzung im deutschen Sprachraum ist, ist 2016 herausgegeben worden. Diese neue Übersetzung ist sehr nahe am Urtext, ohne sprachlichen „Feinschliff“, ohne Abrundungen und darum an manchen Stellen recht holprig. An ausgewählten Bibelstellen zeigte er das auf und ließ vergleichen, wo die Veränderungen liegen.
Fast 40 Bibelinteressierte waren gekommen, um diese Ausführungen zu hören und danach mit ihren Fragen dazu mit Dr. Schwarz ins Gespräch zu kommen.
Es war ein sehr interessanter Abend, der mich wieder daran erinnerte, die Bibel einfach nur zu lesen, nicht ausschließlich zum Gebet, zum Vorbereiten von Gottesdiensten – sondern einfach so. 
Barbara Radlmair Photos: Peter Huber

 

 

Kirchweihfest in St. Johann

Kirchweihfest in St. Johann

Zum 142. Mal jährt sich das Fest der Kirchweihe von St. Johann, dem Kirchenhaus.
Wie P. Matthias in seiner Predigt aber hervorhob, ist die „Kirche ein Bau aus lebendigen Steinen“ – sehr unterschiedlich geformten und begabten, manchmal welchen, von denen man meint, dass sie gar nicht zusammenpassen, aber auch von solchen, die unzertrennlich sind.
Ein Haus Gottes – ein Zuhause soll sie sein, die Kirche, Geborgenheit für alle. Dies sei nicht alleine die Sache Gottes, das ist auch unsere Sache, unsere Aufgabe. Kirche als Baustelle – so das Bild – jede und jeder von uns ein Bauarbeiter, eine Bauarbeiterin am Haus Gottes, am Zuhause für die Menschen. Das Bauen an dieser Kirche zeigt sich durch das Hinwenden zu den in vielerlei Hinsicht Obdachlosen, den Armen, Hilfesuchenden, Verletzten an Leib und Seele, die den Dunkelheiten des Lebens ausgeliefert sind. In der gelebten Nächstenliebe erkennen die Menschen das ihnen zugewandte Antlitz, die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes. Dabei mag uns die Kirche verbeult und zerbrochen erscheinen, und wir brauchen immer wieder den Mut vorwärts zu gehen und etwas auszuprobieren.
Diesen Mut, diese Kraft schöpfen wir aus der Gemeinschaft, die uns trägt, die uns erleben lässt: ihr, ja ihr, seid der Tempel Gottes, in jedem von uns ist Christus lebendig.
 
Ein schönes Zeichen für die Verbundenheit weit über alle Grenzen hinaus ist es, dass in dieser Feier unser neuer Kaplan P. Saverius Santo, der aus Indonesien stammt, vorgestellt und in St. Johann und der Pfarre Zum Göttlichen Wort, willkommen geheißen wurde. Wir freuen uns, dass du da bist, P. Saverius und mit uns an dieser Kirche baust, die uns allen ein Dach für unsere Seelen sein möge!

Wir laden dich ein zur Firmvorbereitung

Wir laden dich ein zur Firmvorbereitung

Wir laden dich ein zur Firmvorbereitung
 
Dazu gehören:
Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit, Alxingergasse 2
Gemeinde Heilige Familie, Puchsbaumplatz 9
Gemeinde Sankt Johann, Keplerplatz 6
 
Die Firmung wird im Oktober 2019 sein!
Firmabende sind jeweils alle zwei Wochen an einem
Freitag – Abend von 18:00 – 20:00 Uhr
 
Erster Firmabend ist am 09.November 2018 in der Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit, Alxingergasse 2
 
Mehr Infos und die Möglichkeit zum Anmelden gibt es beim
INFO – Abend für dich und deine Eltern am
Freitag, 19.Oktober 2018 um 18:00 Uhr
in der Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit, Alxingergasse 2
 
 
Du kannst dich aber ab sofort auch gleich direkt im Pfarrbüro anmelden
(Keplerplatz 6 / MO, DI, MI, FR 8:00 – 11:00 u. DO 14: – 17:30) – dazu brauchst du die Unterschrift deiner Eltern, den Taufschein oder eine Kopie davon.
 
Wir freuen uns auf dich!
Das Firmteam

Freude du der Menschen – Heiliger Geist

Freude du der Menschen – Heiliger Geist

Firmung, 7. Oktober 2018 in der Pfarrkirche St. Johann
Firmspender Mag. Anton Faber
 
Ein schöner und immer noch unglaublich warmer Sonntag strahlte mit 34 Jugendlichen und 3 Erwachsenen um die Wette, die am Sonntag, 7. Oktober das Sakrament der Firmung feierten.
Vorbereitet und begleitet worden waren sie vom Firmteam der Pfarre (Diakon Thomas Burgstaller, Renate Büchl, Stefan Knöbl, Gerhard Schüttenberger und Gaby Steiner).
Firmspender Toni Faber, ließ sich nicht durch „seinen Männerschnupfen“ abhalten, in die Pfarre Zum Göttlichen Wort, nach St. Johann zu kommen.
Vom Bischof mit dieser Aufgabe beauftragt ist das das Zeichen, dass die Jugendlichen aufgenommen sind in die größere Gemeinschaft der Kirche, die über die eigene Pfarre hinausgeht.
 
In der Begrüßung bedankte sich bei den Jugendlichen für die Briefe, die er von ihnen bekommen hatte und hob die Ehrlichkeit hervor, mit der sie auch über ihre Glaubensfragen und -zweifel geschrieben hatten.
In seiner Predigt ging er auf das Leben junger Menschen ein. Es sei „ein Vorrecht der Jugend, alles auszuprobieren – aber eine Bitte habe ich an euch – die größten Dummheiten lasst aus, alles, was euch am Leben hindert, eure Gesundheit gefährdet, euch gefährlich werden kann im Beruf“. Er gab ihnen aber auch eine große Zuversicht mit: „Das Willkommen-Sein bei Gott ist euch sicher, egal, was immer euch misslungen ist – ER stärkt euch, verzeiht, mit ihm könnt ihr neu durchstarten.“
 
Auch an die Paten und Patinnen wandte er sich mit großem Ernst, sind sie doch jetzt die Garanten für die Liebe Gottes. „Die Firmlinge sollen euch alles fragen können, was das Leben bringt. Hört den Jugendlichen zu, aber erzählt auch, wie es euch selber gegangen ist, das reicht“.
 
Mit dem Gebet um die Gaben des Heiligen Geistes und der Salbung besiegelte der Dompfarrer schließlich das Erwachsensein in der Kirche.
 
Danke an alle, die geholfen haben, dass es ein schöner Festtag für unsere Jugendlichen wurde – dem Firmteam, der Band aus der Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit und denen, die sich um die Agape kümmerten.

1. Tanzworkshop „DAS LEBEN TANZEN“

1. Tanzworkshop „DAS LEBEN TANZEN“

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“

Samstag, 6. Oktober 2018
14:30 bis ca. 17:00 Uhr
Pfarrsaal der Gemeinde St. Johann Ev., Keplerplatz 6

Dieser Workshop für Frauen und Männer (allein oder als Paar)
ist  eine Art von angeleitetem und doch freiem Ausdruckstanz
mit meditativen Elementen.
Es sind keine Tanz-Vorkenntnisse  erforderlich.
Der Workshop findet ab 6 TeilnehmerInnen statt. (Höchstzahl 16!)
 
BEITRAG:
Eine Spende nach eigenem Ermessen  (Vorschlag zwischen 10 und 20 €). Der Erlös kommt der PFARR-CARITAS zugute!
Um Anmeldung wird gebeten.
Email: mathilde.gsaller@gmx.at oder Tel: 0699 1 149 72 20

Eröffnung der Fotoausstellung am Donnerstag, 20.9.2018

Eröffnung der Fotoausstellung am Donnerstag, 20.9.2018

 „Kirche in Not“ ist eine päpstliche Stiftung, die sich im Besonderen als pastorales Hilfswerk für verfolgte Christen auf der ganzen Welt einsetzt. Diese Organisation hat eine Fotoausstellung erstellt, die unser Augenmerk auf die mehr als 200 Millionen Christen, die unter Verfolgung leiden, lenken will.
Diese Ausstellung ist bis zum 21.10.2018 in der Kirche am Keplerplatz zu besichtigen.
Christian Klyma von Kirche in Not, stellte bei der Eröffnung der Ausstellung einerseits die Aufgaben des Hilfswerkes vor und gab dann einen ersten Einblick in das Thema Christenverfolgung weltweit. Es ist kaum vorstellbar, dass es noch nie so gefährlich war, sich zum Christentum zu bekennen, wie heute, dass die Verfolgung von Diskriminierung über den „stillen Tod“ der Ausgrenzung bis hin zum Märtyrertod reicht.
„Der Tag der Ausstellungseröffnung ist nicht zufällig gewählt“, so begann Pfarrer P. Matthias Felber seine Ansprache. Der 20. September ist der Gedenktag von Andreas Kim Tae-gon, Paul Chong Ha-sang und 101 Gefährten, südkoreanischen Heiligen, die 1846 den Märtyrertod starben. Seine eigenen Erfahrungen, die er in seiner Zeit in Ghana gemacht hat, Menschen, die ob ihres Glaubens benachteiligt, junge Frauen die zwangsverheiratet wurden und dann gezwungen waren zu konvertieren, machten und machen ihn hellhörig für Christen in Not.
Hannes Ziegler begleitete, umrahmte die Ausstellungseröffnung – aber mehr noch ließ seine Musik aufhorchen und gab dem erschreckenden Thema eine andere Art von Stimme.
 
Ein großes Danke an Malgorzata Sznajder für die Initiative, diese Ausstellung in unsere Pfarre zu holen, und an den AK Weltkirche.
 
Wir laden Sie herzlich ein, diese Ausstellung zu besichtigen!
 
Öffnungszeiten:
Mo        17:00 bis 19:00 Uhr
Fr         17:00 bis 19:00 Uhr
Sa        15:00 bis 19:00 Uhr
So        Kirche generell offen bis 19.30 Uhr

Menschen im Gespräch – Kirche am Keplerplatz

Menschen im Gespräch – Kirche am Keplerplatz

Menschen im Gespräch
Kirche am Keplerplatz
 
Durchs Reden kommen die Leut zusammen!
Diesem Motto folgend laden wir ab Oktober zur neuen Gesprächsreihe „Menschen im Gespräch – Kirche am Keplerplatz“ ein.
Die Idee ist, prägende Persönlichkeiten unserer Zeit um einen Impulsvortrag zu aktuellen Fragen unserer Zeit zu bitten. Dann soll natürlich auch Gelegenheit sein, über das Gehörte miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltungen werden in der Kirche am Keplerplatz stattfinden.
 
·      Den Beginn macht Dr. Wolfgang Schwarz, langjähriger Leiter des Österreichischen Bibelwerkes, am 17. Oktober 2018, 19:00 Uhr. Sein Thema ist die neue Einheitsübersetzung der Bibel.
 
·     Dr. Heinz Fischer, ehemaliger Bundespräsident, dürfen wir am 21. November 2018, um 19.00 Uhr begrüßen. Sein Thema: „Was sind für Sie die großen brennenden Fragen der heutigen Zeit?“
 
Weitere Gesprächsabende sind für Februar, März und Mai 2019 geplant.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das neue Arbeitsjahr bringt auch einige Veränderungen im Team der Hauptamtlichen

Das neue Arbeitsjahr bringt auch einige Veränderungen im Team der Hauptamtlichen

Diakon Thomas Burgstaller kann, seinem Wunsch entsprechend, in Kirchberg am Wechsel eine neue Stelle antreten. Das bringt für ihn Erleichterung, was seinen Weg zum Arbeitsplatz betrifft, und auch Verankerung an seinem Heimatort.
Wir freuen uns für ihn, aber werden, besonders die Gemeinde Hl. Familie, ihn vermissen;   immer wieder werden Fragen zu hören sein, wie: „Wo ist denn…? Wie geht das? Wer weiß denn jetzt?“
 
Wir sagen Danke für die gemeinsame Zeit, für das miteinander Kirche Sein, Zweifeln und Glauben und wünschen alles Gute und den Segen Gottes auf dem weiteren Weg!
Wir laden herzlich miteinander den Abschied zu feiern
Sonntag, 30.9.2018 um 9:30 Uhr
Gemeinde Hl. Familie, Puchsbaumplatz

 
 
 
P. Gregory Duggimpudi wird auch unsere Pfarre verlassen und vorerst im Kloster in
St. Gabriel wohnen und von dort aus seelsorglich tätig sein.
Vor drei Jahren kam er aus Indien zu uns nach Favoriten, um hier gemeinsam mit uns den Weg mit Gott zu gehen, in der Erstkommunionvorbereitung, im Feiern von Gottesdiensten, Besuche im Seniorenclub und bei Hausbesuchen. Immer wieder schenkte er uns auch Einblicke in die Kultur und Küche Indiens.
P. Gregor, wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Weg, wohin auch immer er dich führen wird, Freude in deinem Tun und in allem den Segen Gottes!
 
 

 

 

 

Du Gott des Weges segne uns, segne den Aufbruch
 segne, was wir zurücklassen
schütze das Neue, das wir wagen, begleite uns beim ersten Schritt;
 
segne den Weg, gib unseren Füßen Halt
sei unser Grund, stärke Geist und Leib
 
segne das Ankommen, sei du unser Ziel
richte unsere Schritte auf dich hin aus
schenke uns Mut zur Heimkehr in dir;
 
du Gott des Weges segne uns, umgib uns mit deinem Segen
damit wir uns auf den Weg machen können
auf den Weg zu dir und den Menschen.
Andrea Schwarz

Caritas Augustsammlung – Auslandshilfe

Caritas Augustsammlung – Auslandshilfe

Caritas Augustsammlung – Auslandshilfe
 
Zu den fast vergessenen Krisenherden der Welt zählt Burundi. 2,6 Millionen Menschen hungern, 2 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.
 
Mit Ihrer Hilfe unterstützt die Caritas:
3.200 Bauernfamilien mit Saatgut, Ziegen und Schweinen.
Die Frauen werden bei Verarbeitung und Vermarktung ihrer Produkte gestärkt,
der Bau von Energiesparöfen vermindert den Ressourcenverbrauch.
 
Rund 300 Kinder finden in drei Waisenhäuserdes Schwesternordens „Neues Leben in Versöhnung“ Aufnahme, mit Hilfe der Caritas. Angeschlossen an die Waisenhäuser sind auch Ernährungszentren, wohin einmal pro Woche die Familien aus der Umgebung zur Behandlung und Versorgung ihrer Kinder kommen können.
 
Zusätzlich verteilt die Caritas Ziegen an arme Familien, alleinstehende Frauen, Witwen und Pflegefamilien. Das erstgeborene weibliche Kitz wird an eine Frau der anderen Ethnie weitergegeben, um die Versöhnung zwischen den Volksgruppen zu fördern.
 
Es gibt viel zu tun in Burundi, aber Hilfe ist möglich und sie kommt auch an!
 
Mit 7 Euro schenken Sie einem Kind Essen für einen Monat.
25 Euro kosten Saatgut, Werkzeug und Schulungen.
(Quelle: www.caritas.at)
 
Die Caritas-Augustsammlung findet in unserer Pfarre am 25. und 26. Auguststatt.
Vielen Dank für Ihre Spende!