Weltmissions-Sonntag

Weltmissions-Sonntag

Am Sonntag, 22. Oktober – Sonntag der Weltkirche / Weltmissionssonntag besteht die Möglichkeit, für die päpstlichen Missionswerke zu spenden. In allen drei Gemeinden werden an und um diesen Termin auch FairTrade Schokopralinen( € 2,90) und Bio Fruchtgummis (€ 2,30) im Rahmen der Jugendaktion 2017 zugunsten der Projekte der päpstlichen Hilfswerke verkauft. Vergelts Gott für Ihre Spenden.

 

Zum Themea:
missio.at
Erzdiözese Wien

Erntedankfeste

Erntedankfeste

Erntedank

Danken ist die Sprache des Herzens
Körbe voll mit leuchtendem Obst, Nüssen, Gemüse – wie gerne greifen wir da zu! Schon in der Antike  war es üblich, nach der  Ernte ein Fest zu feiern.
Wenn wir das Erntedankfest feiern, sagen wir Gott Dank  für all das, was wir zum Leben, zum Überleben brauchen, für die „Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit“.

Wir feiern Erntedank in unseren Gemeinden:

Hl. Familie: 24.9.2017, 9.30 Uhr        

St. Johann:  1.10.2017, 9.30 Uhr

Allerheiligste Dreifaltigkeit: 15.10.2017, 9.30 Uhr

Menschen mit besonderen Talenten oder Hobbys in der Pfarre „Zum Göttlichen Wort“ – Fr. Bernadette Percsy

Menschen mit besonderen Talenten oder Hobbys in der Pfarre „Zum Göttlichen Wort“ – Fr. Bernadette Percsy

Interview: Renate Büchl

Diesmal führte mich meine „Talentensuche“ in die Gemeinde „Zur Heiligen Familie“. Die Idee zur Interviewpartnerin kam mir, als ich in der Osternacht das gewaltige Orgelspiel belauschte und bei mir dachte – da muss man schon geschickt und musikalisch sein, um die sogenannte „Königin der Instrumente“ zu beherrschen. Ich interviewte daher eine unserer langjährigen und treuen Organistinnen, Fr. Bernadette Percsy. Zusammenfassend kann ich sie so beschreiben: Sehr ruhige, stets „unsichtbare“ (weil immer am Chor oben), klangmäßig enorm pfeifende Preyerschwester. Die „Spezies“ Preyerschwester muss ich noch genauer erläutern, denn ich gehöre dieser Art auch an – Bernadette ist also sozusagen meine Kollegin. Das sind alle jene Kinderkrankenschwestern, die ihr Diplom im Preyer´schen Kinderspital erwarben und sozusagen etwas „Besonderes“ sind!  
Aber schön der Reihe nach … 


Renate
: Liebe Bernadette, erzähle mir bitte etwas über deine Kindheit. 
Bernadette: Ich bin 1939 in Jugoslawien in Batschka Filipowo, als Jüngste von 7 Kindern einer Bauernfamilie geboren. 
Renate: Echt? Jetzt kenne ich dich schon so lange, aber das wusste ich nicht, kannst du jugoslawisch? 
Bernadette: Nein, wir sprachen schwäbischen Dialekt, und das war auch der Grund, warum wir im Krieg flüchten mussten. Mein Vater ging nach Russland, und meine Mutter verstarb. Unsere Flucht führte uns unter anderem nach Nickelsdorf. Aber schlussendlich landeten meine Schwester und ich bei den Herz-Jesu-Schwestern in Wien, wo ich die Schule besuchte. Ich entschloss mich, auch Ordensfrau zu werden und wurde zuerst Postulantin, dann Novizin und legte dann die ewige Profess ab. 
Renate: Warum bist du dann ins Preyer´sche Kinderspital gegangen? 
Bernadette: Weil dort die Herz-Jesu-Schwestern mit einer Klausur und Kapelle ansässig waren. 
Renate: Das war vor meiner Zeit. Wir hatten in der Klausur unsere Internatszimmer, und die ehemalige Kapelle war ein großer Hörsaal. Wann hast du diplomiert? 
Bernadette: Ich habe 1963 diplomiert und hieß übrigens als Ordensfrau Schwester Luitgardis. 
Renate: Ein tolles Jahr – da bin ich geboren! Wo hast du dann als Kinderkrankenschwester gearbeitet? 
Bernadette: Ich musste in den Operationssaal, aber es hat mir gefallen. 
Renate: Wie kann ich mir das vorstellen? Du warst mit deinem Ordensgewand und dem Schleier im OP? 
Bernadette: Ja, es war aber weiß und über dem Schleier habe ich einen Mundschutz getragen. 
Renate: Jetzt aber zu deinem Orgelspiel – wo und wann hast du es gelernt? 
Bernadette: Mit 11 Jahren begann ich Klavier zu spielen. Als Ordensfrau habe ich Orgel spielen gelernt, damit ich bei den Messen begleiten konnte.
Renate: Wie lange dauert es, bis man Orgel spielen kann? 
Bernadette: Ein Leben lang muss man üben! Ich bin 3 Jahre in die Kirchenmusikschule am Stock im Eisenplatz gegangen und dann habe ich 4 Jahre an der Musikakademie gelernt. Aber ich übe gerne, und es macht mir auch heute noch Spaß. 
Renate: Ich muss gestehen, ich weiß viel zu wenig über Orgeln. Also habe ich ein wenig gegoogelt – „Mr. Google“ weiß ja alles: Die Idee zur Orgel hatte 246 v. Chr. der griechische Ingenieur Ktesibios. Den Luftstrom in den Orgelpfeifen erzeugte er damals noch durch Wasserstrom. Erst später lösten Blasebälge den Wasserstrom ab. Die Auswahl der Töne regelt die/der Organistin/Organist über Register, eine Tastatur u. Pedale. Man spielt mit beiden Händen u. beiden Füßen. Der Klang wird durch Pfeifen erzeugt, die größte Orgel der Welt hat 28.500 Pfeifen und steht in einem Kaufhaus in Philadelphia. 
Bernadette: Ich spiele nur mehr mit einem Bein, denn das andere tut mir weh. Es gibt übrigens pneumatische, mechanische u. pneumo-mechanische Orgeln. 
Renate: Was ist der Unterschied? 
Bernadette: Die mechanische ist mir lieber, denn du spielst und der Ton ist sofort da, bei der pneumatischen kommt der Ton erst später an – das ist laienhaft erklärt. Unsere Orgel wurde von einem Orgelbaumeister aus Graz gebaut und sollte eigentlich wieder gestimmt und abgestaubt werden. Eine sehr gute Orgel steht in der evangelischen Kirche am Matzleinsdorferplatz. 
Renate: Wie bist du eigentlich in die Heilige Familie gekommen? 
Bernadette: Also nach dem Preyer musste ich in die Confraternität, danach nach Hessen – Bad Hernsfeld. Dann trat ich aus dem Orden aus und arbeitete danach noch 16 Jahre im UKH Meidling im OP. Ich bekam eine Wohnung gegenüber der Heiligen Familie. Ich ging 1991 hin, traf auf Pfarrer Leopold Mathias und fragte ihn, ob ich orgeln dürfte – und gleich war ich eingeteilt! 
Renate: Danke für das Interview und danke für deine musikalischen Genüsse! 

Der ehemalige Domorganist Peter Planyavsky schrieb: 

An der Orgel ist das Schöne: es gibt ganz verschiedene Töne. Hoch und tief und dick und dünn, alles im Gehäuse drin.“ 

Fronleichnamsfest der Pfarre Zum Göttlichen Wort

Fronleichnamsfest der Pfarre Zum Göttlichen Wort

Herzliche Einladung
zur Mitfeier des Fronleichnamsfestes der Pfarre Zum Göttlichen Wort.
Die 3 Gemeinden feiern am Fronleichnamstag am 15. Juni in der Pfarrkirche St Johann (Keplerplatz 6) um 9.00 Uhr Gottesdienst.
Anschließend Prozession zum Helmut-Zilk-Park. (1. Station Hackerg. 4, 2. Station Antonie-Alt-Gasse 9 – Casa, Abschluss, Segen und Teilen von mitgebrachten Lebensmitteln im Park neben der Bäckerei Mann).
Unser Motto lautet „MITgegebenesTEILEN“
Uns Christen wurde die Heilige Kommunion mitgegeben. Wir empfangen also und dürfen andererseits etwas einbringen in die Gemeinschaft mit Christus.
Statt der uns bekannten AGAPE (wo Brot und Wein geteilt werden), versuchen wir eine TEILETE. – Ein großes Jeder-bringt-was-mit-Essen, welches besonders gut ist, wenn ganz unterschiedliche Speisen zum Teilen gebracht werden.
Bitte bringen sie zur Teilete (Agape) eine Kleinigkeit zum Essen mit. (Für Getränke ist gesorgt). Danke!

Plakat Fronleichnam 2017
Gott gebe dir für jeden Sturm einen Regenbogen…

Gott gebe dir für jeden Sturm einen Regenbogen…

Es ist ein schöner Anlass, zu dem du uns heute eingeladen hast – der runde Geburtstag eines wirklichen Sonntagskindes, den wir am Sonntag feiern.

Runde Geburtstage bringen uns ja immer so ein bisschen zum Nachdenken – zum Zurückschauen und nach vorne Hoffen. Und gleichzeitig sind sie ein Neubeginn und ein neu Zeichen-Setzen, Weichen-Stellen  zum Neues-Beginnen.

Du wurdest in dem Jahr geboren, als das „Farbfernsehen auf Knopfdruck“ (zumindest in Deutschland)  startete – und ich würde das auch gerne als ein Zeichen für unsere Zusammenarbeit, unser gemeinsam Kirche sein setzen – mehr die Farbe und doch auch ein bisschen den Knopfdruck.

Zu uns gekommen bist du nach 6 Jahren in Ghana – und obwohl du schon eine Zeit hier in Wien verbracht hattest, war das wohl eine Umstellung, vielleicht auch einn bisschen Farbverlust. Und doch hast du die Aufgabe angenommen, die „Baustelle“ in Favoriten zu bearbeiten.In der Zeit deines Daseins haben wir schon ein paar Facetten von dir kennenlernen dürfen, jede und jeder ganz unterschiedliche – und es wäre sicher ein schönes Puzzle, wenn wir das jetzt zusammensetzen würden – aber mir ist besonders aufgefallen deine Großzügigkeit, mit der du Menschen unterstützt, die Großzügigkeit, die manchmal schon bis über die Grenzen – deine und die derer, die mit dir in der Caritas arbeiten – hinausgeht und die sich auch im Annehmen von Menschen zeigt  und dein Engagement, das du in Neues legen möchtest – auch, wenn dir dabei das „Alte“, das, was erst fertigzumachen ist, oft als Fessel erscheint – oder auch, wenn es schon nicht Neues sein kann, dann das, was sich jetzt gerade dir in den Weg stellt – ohne Rücksicht auf das, was auf Erledigung wartet.

Und, wenn ich, wenn wir das mit ein bisschen Abstand und nicht mit dem Drängen der Aufgaben anschauen, dann können wir spüren, dass du deine Aufgabe – nämlich uns Gottes Liebe und Nähe erfahrbar zu machen, aus vollem Herzen tust und uns so, schon in der doch kurzen gemeinsamen Zeit da ein guter Begleiter geworden bist. Dafür darf ich in unserem Namen Danke sagen!

Und darum ist auch schön, heute in dieser Zusammensetzung mit dir feiern zu dürfen – als neu gewählte Pfarrgemeinderäte und Mitglieder der  Gemeindeausschüsse und Verantwortliche des Vermögensverwaltungsrates, die wir mit dir werken und bauen.Und das ist jetzt auch mein Stichwort zu dem Geschenk, das wir dir machen: ohne Werkzeug ist das halt schwer möglich und darum bekommst du – für die leichteren Umbauarbeiten – jetzt mal einen Werkzeugkoffer, der dir das Praktische erleichtern soll.

Zu all deinem Tun wünschen wir dir – mit den Worten eines irischen Segens alles Gute zum Geburtstag:

Gott gebe dir
für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht
und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.
Für jedes Problem, das das Leben schickt,
einen Freund, es zu teilen,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.
 

Barbara Radlmair, stv. Vorsitzende PGR

Das Fest ist aber noch nicht zu Ende: Wir laden Sie alle herzlich ein zum Pfarrfest: da wollen wir gemeinsam mit P. Matthias liturgisch feiern, auf seinen Geburtstag anstoßen, da wird es noch die eine oder andere Überraschung geben und wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!!!!

Sonntag, 11. Juni 2017
9.30 Uhr Hl. Messe in der Kirche Allerheiligste Dreifaltigkeit, Alxingergasse
anschließend Kirtag

 

Der neue Pfarrgemeinderat

Der neue Pfarrgemeinderat

Unsere neuen Pfarrgemeinderäte!

Herzlichen Glückwünsch und alles Gute für die Zusammenarbeit!

Allerheiligste Dreifaltigkeit:
Knöbl Stefan
Lingl Christine
Schüttenberger Gerhard
Steiner Gabriele

St. Johann/Ev.
Asgari Nasser
Pieber Gertrude
Puschner Peter
Radlmair Barbara

Hl. Familie
Büchl Renate
Filkovic Marina
Jily Roswitha
Manhart Natascha

Zum Pfarrgemeinderat

Ersatz-Pfarrgemeinderäte
 
Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit
Einzinger Christian
Grundtner Burkhard
Jandrisits Anton
Sznajder Malgorzata
Elias Marco
 
Gemeinde St. Johann der Evangelist
Ehrenhofer Adelheid Maria
 
Gemeinde Zur Heiligen Familie
Lachkovics Irene
Prenosil Erika

Mitglieder im Gemeindeausschuss
Allerheiligste Dreifaltigkeit

Schüttenberger Gerhard
Koliander Günther
Steiner Gabriele
Knöbl Stefan
Lingl Christine
Zeeh Ursula
Einzinger Christian
Bartl Nicole

Zum Gemeindeausschuss 

Ersatz-Mitglieder
Prügger Ulrike
Fleischhacker Lena
Jandrisits Anton
Fuchs Maria
Grundtner Burkhard
Hemedinger Theresa
Sznajder Malgorzata
Elias Marco

 

Mitglieder im Gemeindeausschuss
St. Johann/Ev.
Puschner Peter
Pieber Gertrude
Asgari Nasser
Reichinger Sigrid
Hofmann Walter
Winkler Barbara

Zum Gemeindeausschuss

Ersatz-Mitglieder
Ehrenhofer Adelheid Maria

Mitglieder im Gemeindeausschuss
Hl. Familie
Büchl Renate
Jily Roswitha
Huber Peter
Leb Ursula
Keresztesi Thomas
Tomanek Juliana
Filkovic Franjo

Zum Gemeindeausschuss
 
Ersatz-Mitglieder
Manhart Natascha
Lachkovics Irene
Kasehs Christa
Prenosil Erika

Bücherflohmarkt

Bücherflohmarkt

SAMSTAG, 18. MÄRZ 2017, 10.00 – 16.00 UHR
SONNTAG,  19. MÄRZ 2017, 10.00 – 12.00 UHR

Pfarre „Zum Göttlichen Wort“
Gemeinde: Zur  Heiligen  Familie
Puchsbaumplatz 9
1100  Wien
Erreichbar mit der Straßenbahnlinie  6

Der Reinerlös kommt der „PFARR-CARITAS“ und dem „EINE-WELT-PROJEKT“ zugute.