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Am Samstagnachmittag wurde dann die letzte große Steigung bezwungen – es ging auf das Gscheid. Das Wetter zeigte sich gnädig – kein Regen, die Hitze ließ etwas nach. Dankbar und auch froh, diese Etappe gut geschafft zu haben, feierten wir die Andacht gleich noch unter freiem Himmel. 
Von den Begleitbussenwurden wir zurückgebracht nach St. Aegyd. Der Abend verlief schon stiller und endete nicht ganz so spät.
 
Am Sonntag die letzte Etappe, die die schönste ist, durch das Walstertal, entlang dem Hubertussee zur Bruder Klaus Kapelle, über den Habertheuersattel nach Mariazell.  In der Bruder Klaus Kapelle hielten wir Einkehr für unsere Seele. Jede und jeder ist für den anderen so notwendig wie ein Bissen Brot – das zeigt sich in diesen vier Tagen immer wieder.
Am frühen Nachmittag erreichte die Gruppe das Ziel, die Basilika Mariazell – alle gesund, zufrieden und glücklich. Dort war bereits P. Stephan Dähler angereist – mit dem Nachtzug aus der Schweiz und dann weiter mit der Mariazellerbahn gekommen (was wohl auch ein Erlebnis für sich ist), um mit uns gemeinsam Messe zu feiern. Das ist immer eine besondere Erfahrung, in der kleinen Gruppe, die gerade miteinander durch das Land gezogen ist, Brot und Wein zu teilen.
 
Dankbar und froh sind wir wieder zurück:
dankbar denen, die diese Wallfahrt organisiert, vorbereitet und begleitet haben: Stefan Knöbl, Gerhard Schüttenberger, Christoph Schüttenberger, P. Stephan Dähler
dankbar aber auch, dass wir miteinander lachen, reden, zuhören, gehen, schwach sein, laufen, beten konnten und dadurch ein Stück Kirche spürbar war. 
Barbara Radlmair