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Ein sehr berührender Gottesdienst war es, am Allerseelenabend in St. Johann. Ein Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen des letzten Jahres aus der Gemeinde. Beim Namen genannt werden, seit unserer Geburt ist das so, eingeschrieben in die Hände Gottes.
An der Osterkerze, unserem Symbol für den auferstandenen Christus, wurde für jede und jeden Verstorbenen eine Kerze angezündet, während die Namen vorgelesen wurden.
„Gott, wir vertrauen dir diese Menschen an“ – in der sicheren Hoffnung, dass sie bei Ihm geborgen sind, dürfen wir, die wir zurückbleiben, unserer Trauer Ausdruck verleihen. In der Begegnung mit Menschen um uns herum, ist Er es, der uns begleitet, der uns umarmt, der unsere Tränen trocknet, und auch Er, der sprachlos ist und mit uns weint.
All das machte dieser Gottesdienst spürbar und, wie mir jemand sagte, der mitgefeiert hat: „Es tröstet auch, nicht allein zu sein, zu sehen, auch andere trauern und tasten sich langsam wieder in ein Leben zurück“.
Danke an alle, die diese Erfahrungen ermöglichten.
Besonderes Danke an Barbara Schuhmann für ihr Cello-Spiel.
 
Barbara Radlmair