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Advent. Freitag. 6:30 in der Früh. Draußen ist es noch dunkel. Auch in der Kirche ist es dunkel. Nur der Hochaltar ist beleuchtet, sonst spenden Kerzen im Mittelgang, vor und auf dem Altar Licht.
Ca. 30 Leute kommen zusammen, um Frühmesse, Rorate, zu feiern. Zur frühen Stunde und im spärlichen Kerzenlicht spürt es sich anders an als sonst in der Messe. Geheimnisvoller? Feierlicher? Jedenfalls erinnert uns der Schein der Kerzen daran, dass wir bald ein strahlendes Fest feiern – das Fest der Geburt des göttlichen Kindes, das uns erinnern will, dass auch wir zum göttlichen Leben in Fülle gerufen sind, zu einem Leben, in dem viel mehr an Liebe, Dankbarkeit,Lebendigkeit und Freude möglich ist, als wir dies vielfach leben.

Nach der Rorate gibt es noch gemeinsames Frühstück im Pfarrhaus. Ein kurzes Beisammensein, dann geht jeder seinen Weg in den weiteren Tag. Die Freude darüber, den Tag gut begonnen zu haben, geht mit.