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Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab….
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.
Hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.
 
Karfreitag in St. Johann
 
Sehr ruhig und ernst war der Karfreitagsgottesdienst in der Pfarrkirche.
In den drei Tagen des Leidens und Auferstehens Jesu geht es um das innerste Geheimnis unseres Glaubens. Wir gedenken seiner Liebe, die er bis zum Tod am Kreuz nicht aufgab.
Schon der Beginn der Feier ist in jedem Jahr neu berührend und gleichzeitig mich in die Mitte hineinnehmend: heuer feierte P. Hans mit uns und als er langsam, in Stille durch den Mittelgang gekommen war, legte er sich zum Zeichen der Trauer vor den leeren, abgedeckten Altar.
 
Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott – erbarme dich
Nach dem Lesegottesdienst mit der Leidensgeschichte aus dem Johannesevangelium wurden die besonderen Fürbitten des Karfreitags gebetet: die großen Anliegen der Welt werden vor Gott gebracht, vor Gott, der seinen Sohn hingibt, um uns zu erlösen und uns in seiner Liebe zu bergen.
 
Seht das Holz des Kreuzes
Daran schloss sich das Hereinbringen und Verehren des Kreuzes an: in drei Schritten wird es in der Kirche nach vorne getragen. Als Zeichen, dass Jesus unsere Last mitträgt, waren alle unsere Sorgenzettel angeheftet – unsere persönlichen Kreuze. Eingeladen unserer Liebe, unserer Dankbarkeit, aber auch unserer Hoffnung und unseres Gedenkens, traten wir unter das Kreuz und stellten ein Licht hin – es möge brennen, wenn wir nicht mehr da sind und Zeichen für uns sein.
 
Mit dem Bericht der Grablegung Jesu endete der Gottesdienst wie er begonnen hatte in Stille. Wir sind eingeladen am Grab Jesu zu wachen und seine Auferstehung zu erwarten. BR