-ms-hyphens: auto; -webkit-hyphens: auto; hyphens: auto;

Sternsingen 2019

Gleich nach Weihnachten machen sie sich auf den Weg – 85.000 Sternsinger in unserer Diözese und in unserer Pfarre. Kinder und Jugendliche, die sich auf den Weg machen, um die Welt zu verändern. Im Einsatz für notleidende Menschen gehen sie von Haus zu Haus, von Tür zu Tür, bringen Segen und sammeln Geld, um das Leben von Menschen in Not zum Besseren zu wenden. Papst Franziskus nennt sie „Anwälte der Armen und Notleidenden.“
 
Im Winter 1954/55 hat die Katholische Jungschar den Brauch des Sternsingens aufgegriffen, um ein Motorrad für die Mission zu finanzieren. Die Spendenbereitschaft der Österreicher und Österreicherinnen übertraf alle Erwartungen und so war der Grundstein gelegt, um einen alten Brauch mit neuem Sinn zu erfüllen: die Botschaft der Geburt Jesu zu verkünden und an einer gerechten Welt mitzuwirken.
 
Die Spenden sichern Nahrung und schützen Kinder
500 Projekte werden mit den Spenden unterstützt: Bildung für Straßenkinder, Nahrung und Trinkwasser für Bauernfamilien, Verteidigung der Menschenrechte- für all diese Aufgaben werden die Spenden in 20 Ländern dringend gebraucht.
 
Die Dreikönigsaktion unterstützt nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ Projekte, die vor Ort von Organisationen durchgeführt werden. Die Vergabe der Spenden erfolgt nach Prüfung de Projektanträge. Die Auszahlung erfolgt in Raten, da die Projekte auf mehrere Jahre angelegt sind und nach Prüfung des Projektfortschrittes.  
 
Sternsingen: Ihre Spende in guten Händen – besiegelt und absetzbar
Die Dreikönigsaktion, das Hilfswerk der Katholischen Jungschar, sorgt für den kompetenten Einsatz der Spendengelder. Die Finanzen werden jährlich von unabhängigen WirtschaftsprüferInnen kontrolliert. Das österreichische Spendengütesiegel garantiert Transparenz und objektive Sicherheit bei der Spendenabwicklung. Alle Sternsingergruppen führen einen Ausweis mit sich. So lässt sich leicht erkennen, dass sie im Auftrag der Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar unterwegs sind. Sternsingerspenden sind steuerlich absetzbar.
 
Fragen und Antworten rund um die Weisen aus dem Morgenland
 
In der Bibel steht nichts von Königen, die den neugeborenen Gottessohn besucht haben. Stattdessen ist die Rede von Magiern, von Sterndeutern. Es waren gelehrte, weise Männer, die den Lauf der Sterne erforschten und zu deuten verstanden. Zugleich deuteten sie den Stand der Sterne für das zukünftige Geschick der Menschen. So wurden ihnen besondere und wunderbare Kräfte zugetraut.
 
Auch die Zahl der Sterndeuter, die aus „dem Morgenland“ kamen, ist nicht in der Bibel erwähnt. Auf die Zahl der „drei Könige“ weisen die Geschenke hin, ebenso steht je einer für einen der damals bekannten Erdteile: Afrika, Asien und Europa.
Der Legende nach verkörpern sie auch die Lebensalter: Jüngling, Erwachsenenalter und Greis.
 
Bedeutung der Geschenke
Der neugeborene Messias war zugleich Gott, König und sterblicher Mensch. Darum die dazu passenden Geschenke: Gold für den König, Weihrauch für Gott und Myrrhe für den sterblichen Menschen.
 
Erst im 6. Jahrhundert wurden aus den Sterndeutern Könige, weil man annahm, dass nur Könige königliche Geschenke bringen konnten.
Auch ihre Namen wurden erst im 6. Jahrhundert genannt:
Kaspar (persisch) bedeutet Schatzmeister
Melchior (hebräisch) heißt König des Lichts
Balthasar (aramäisch): Beschütze sein Leben

 

schreiben die Sternsinger mit Kreide an die Tür. Dieser lateinische Segensspruch „Christus Mansionem Benedicat“ bedeutet „Christus segne dieses Haus“ – dieser Wunsch soll Frieden und Segen für das kommende Jahr bringen. Die Kreuze stehen für die Dreifaltigkeit.
 
Epiphanie – Erscheinung des Herrn
Die Weisen aus dem Morgenland können als Vorbilder gesehen werden – sie brachten den Mut auf, sich auf den Weg zu machen. Sie vertrauten der Verheißung des Sternes und waren unter den ersten, die an der Krippe niederknieten. Alle Völker waren in den „Königen“ vertreten, die den Herrn der Welt verehrten.
Im 9. Jahrhundert war die Verehrung der Drei Könige in Mailand besonders groß. Sie wuchs noch weiter, als die Gebeine nach Köln überführt worden waren. Scharen von Menschen pilgerten dorthin, die wundertätige Kraft galt als grenzenlos.
Die Verehrung breitete sich rasch über ganz Nordeuropa aus, sie wurden die Patrone der Wallfahrer und Wanderer.
 
BR