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Oster-Nachmittag für Kinder

Oster-Nachmittag für Kinder

am Samstag, 13.4.2019,
von 15:30 – 18:00 Uhr, Pfarrhaus 
10, Keplerplatz 6
 
Zeichen des Lebens begegnen uns zu Ostern überall  – die Osterkerze, Eier, Blüten, Küken, Hasen, ….
Damit werden wir uns beschäftigen, hören, was wir zu Ostern feiern, einen Palmbuschen binden und noch andere österliche Dinge basteln.
 
Wir freuen uns, wenn du kommst!
 

Eine Nacht mit Gott

Eine Nacht mit Gott

„Ein Tag mit Gott“ Freitag, 29. März 2019
Unter dem Motto „Ein Tag mit Gott“ ruft Papst Franziskus zu einer missionarischen Initiative auf: am Freitagabend vor dem 4. Fastensonntag soll in den Kirchen gebetet, Stille gehalten, Versöhnung gefeiert werden.
In unserer Pfarrkirche St. Johann am Keplerplatz,  haben wir uns für „Eine Nacht mit Gott“ entschieden. Wir werden  unsere Kirche bis 24:00 Uhr offenhalten und miteinander in Stille, aber auch mit Musik und Texten aus der Bibel miteinander beten und uns dabei von Gott beschenken lassen:
17:30 Uhr Kreuzweg
18:30 Uhr Hl. Messe anschließend 
Anbetung, Musik 
Bibeltexte lesen und miteinander teilen
Möglichkeit zur Aussprache

Suppentag in St. Johann

Suppentag in St. Johann

Herzliche Einladung zum
Suppentag in St. Johann am Sonntag, 17.März
von 10.30 bis 12.30 im Pfarrhaus.
 
Mit den Einnahmen wird z.B. eine Schule in Indien unterstützt und vielen Menschen kann ein weinig von ihrer Last abgenommen werden. Die katholische Frauenbewegung Österreichs koordiniert mit unseren Spenden weltweit Hilfsprojekte.
Infos auf www.teilen.at
 

Brot für den Leib – Brot für das Herz

Brot für den Leib – Brot für das Herz

16 kleine Bäcker und Bäckerinnen bevölkerten am Samstag das Pfarrhaus am Keplerplatz.
Nach einer intensiven Einführung, was es alles braucht, bis wir ein Stück Brot genießen können, ging es ans Backen. Da wurde geformt und bestreut und heimlich ein Stückchen Teig gekostet, …
Anschließend ging es in die Kirche. Dort hörten wir den Bericht vom Letzten Abendmahl – Jesus, der sich schenkt im Brot. Der uns zusagt – „in diesem Brot bin ich bei euch, bin ich euch ganz nahe. So wichtig wie Brot bin ich für euch.“ Unsere Augen sehen ein Stück Brot – eine Hostie – und unser Herz glaubt und vertraut: hier ist die besondere Begegnung mit Jesus. Auf eine ganz besondere Weise bekamen die Kinder das zu sehen: die Monstranz, in der ein Stück vom Hl. Brot aufbewahrt ist,  wurde aus dem Tabernakel geholt.
 
Wieder zurück im Pfarrhaus empfing uns köstlicher Duft – unser Brot war fertig gebacken – leider noch zu heiß zum Essen. Da war es gut, dass schon vorgesorgt und eine Jause vorbereitet war. Arbeiten und beten machen hungrig!
 
Die Geschichte vom Bäcker in der Jakobsstraße, der mit den Menschen, die mit irgendeinem Kummer des Herzens zu ihm kommen, Brot teilt und gemeinsam mit ihnen isst, beendete den Nachmittag. Mit dem Auftrag, das gebackene Brot daheim zu teilen machten sich alle müde auf den Heimweg.
 
In seiner Predigt am Sonntag erkundigte sich P. Alphonse, was die Kinder mit dem Brot gemacht haben – und fast alle konnten vom Teilen und gemeinsam Genießen erzählen.
 
Es war ein wunderschöner Vorbereitungsnachmittag, an dem die Verbindung von Alltag und Fest, Alltag und Glaube,  Vertrauen und Hoffnung ganz besonders spürbar wurde.
BR

Sonnenschein und Versöhnung

Sonnenschein und Versöhnung

… das prägte den Vorbereitungsnachmittag der Erstkommunionkinder in St. Johann.
Nachdenken über das „Wie bin ich“, „welche Gefühle prägen mein Leben“  bis hin zu „wie können sich Gefühle verändern“ diente der Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung.
P. Alphonse und P. Matthias feierten mit den Kindern dieses Zeichen der Liebe und Nähe Gottes.
Gleich danach zogen wir unsere Jacken an, um in den letzten Sonnenstrahlen im Hof des Pfarrhauses die Anspannung, die Nervosität, die uns vor diesem großen Ereignis beherrschten, loszuwerden. Bidi-Bidis weiterzuschicken forderte uns dann noch auf eine ganz andere Art ?
Der Hunger trieb uns aber schnell wieder ins Haus – und einige Igel mussten ihre Stacheln lassen.
Versöhnt, glücklich, zufrieden, fröhlich, sorglos verabschiedeten sich die Kinder am Abend.  
Barbara Radlmair

Das Leben tanzen

Das Leben tanzen

Zum zweiten Mal traf sich am 19. 1. eine Gruppe von Menschen aus unserer Pfarrgemeinde, um miteinander das Leben zu tanzen zum Thema „Dem inneren Kind Raum geben“.
Tanzend tauchten wir ein in die Welt der Kinder und verbündeten uns über die Musik mit unserem inneren Kind, das eine Quelle der Weisheit, der Kreativität, der Ursprünglichkeit, der Lebensfreude und des Lebensmutes ist.
Wir begegneten einander voll Freude, Leichtigkeit, Achtsamkeit und Wertschätzung.
Unser gemeinschaftliches Erleben ließen wir ausklingen mit einem gemütlichen Beisammensein bei Faschingskrapfen und Kaffee
Es war ein getanzter „Einkehr-Nachmittag“.

Die nächsten Termine zum Vormerken:
18. Mai: Dem Leben auf der Spur
22. Juni: Brücken bauen von Mensch zu Mensch
Jeweils ab 14:30 bis ca. 17:00

Mathilde Gsaller

Man muss auf dem Grund gewesen sein

Man muss auf dem Grund gewesen sein

Man muss auf dem Grund gewesen sein
Cecily Corti im Gespräch mit Hubert Arnim Ellissen
Menschen im Gespräch – Kirche am Keplerplatz
 
Ein sehr berührender und zum Nachdenken anregender Abend war es, als Cecily Corti über ihre Erfahrungen „auf dem Grund gewesen zu sein“, Wege aus der Tiefe und ihre Lebensaufgabe, sich um Menschen ohne Obdach zu sorgen, sprach.
 
„Warum stirbt man nicht an seelischem Schmerz?“
Schon früh war Corti der Trauer ihrer Mutter ausgesetzt, die um ihren Mann trauerte, der 1945 nicht aus dem Krieg nach Hause kam. Sie sprach davon, dass die entscheidende Prägung der Schmerz ihrer Mutter war und die eigene Trauer um den Vater erst viel später stattfinden konnte.
 
Die Erlebnisse ihres Lebens zu reflektieren – eine Aufgabe, die jede und jeder von uns wahrnehmen sollte – begann sie im Alter von 42 Jahren – nach Begebenheiten, die sie in ihrem Leben „den Grund“ sehen ließen. Dabei kam sie, die in tiefgläubiger Umgebung aufgewachsen war, mit einer Zen-Meisterin in Kontakt. Auf ihrem Weg ins Leben zurück, in kleinen Schritten, hatten Religion, der Glaube an Gott und die Weisheit des Zen nebeneinander Platz. Mehr noch, ergänzten einander, dass die Liebe zum Leben wieder die Oberhand gewann.
 
Nach Zeit der Stille – Energie zum Welt-Verändern
Nach dem Tod ihres Mannes, dem Erwachsenwerden der Söhne, wurde die Frage nach dem „was kann ich noch tun“ immer stärker. Nach Reisen nach Indien und Guatemala hörte sie in einem Vortrag Pfarrer Pucher aus Graz darüber sprechen, in Wien ein VinziRastDorf zu gründen. Sie war von seinem Engagement, seiner Liebe zu Menschen so beeindruckt, dass sie sofort begann, aktiv zu werden. Sie gründete die VinziRast, die ein Ort der Akzeptanz, der Ruhe, des Angenommenseins für Menschen wurde.
 
3 Grundsätze sind es, die leiten:
·      Kein Urteil
·      Kein Vorurteil
·      Keine Erwartungen
 
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Vaclav Havel
 
In der VinziRast wird Begleitung angeboten, es geht um Verbesserung der Lebensqualität, Verlängerung des Lebens. Menschen annehmen, mit all ihren Schwächen, mit all den Problemen, die wir sehen – das braucht Achtsamkeit in mindestens zwei Richtungen: zum einen heißt es für alle Mitarbeitenden mit sich selbst achtsam umzugehen, um dann aus dieser Kraft den Menschen mit Mitgefühl, Achtsamkeit und Ehrfurcht zu begegnen und heilsame Gemeinschaften zu ermöglichen.
Diese Wege der Achtsamkeit mit sich selbst und mit anderen brauchen eine Zeit der Einübung, des Wahrnehmens bis sie übergehen in eine Lebenshaltung.
 
Auf die Frage nach den drei Werten, die ihr persönlich wichtig sind, nach Wertesäulen, auf denen ihr Leben ruht, antwortet sie mit einer Demut, die neu und anders zum Nachdenken bringt:
*     Wahrheit
*     Authentizität
*     Schönheit, als sehr umfassenden Wert und Begriff, der Gerechtigkeit beinhaltet, das was mit gut tut, das Wissen um einen Bezug zu etwas, das mich übersteigt:
Das Geheimnis vor dem ich mich in Demut beuge. 
 
Es war ein Gespräch gefüllt mit Liebe zu dem Leben und zu den Menschen, durch das Hubert Arnim Ellissen sehr behutsam und mit großem Respekt und großer Ehrfurcht führte.
 
Vielen Dank für diesen Abend.
 
Barbara Radlmair
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Menschen im Gespräch – Cecily Corti

Menschen im Gespräch – Cecily Corti

Die Idee dieser Gesprächsreihe ist, prägende Persönlichkeiten unserer Zeit um einen Impulsvortrag zu aktuellen Fragen zu bitten.
Unser nächster Gast wird Cecily Corti sein.
Sie ist die Begründerin der VinziRast, einer Gemeinschaft, die obdachlosen Menschen ein Zuhause, Wärme und Geborgenheit in Gemeinschaft bietet.
Dazu gibt es unterschiedliche Projekte, die durch Spenden finanziert und durch ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen getragen werden. Unter anderem eine Notschlafstelle in der jede Nacht bis zu 60 Menschen übernachten, das VinziRast-CortiHaus für begleitetes Wohnen als Übergangsmöglichkeit zu mehr Eigenverantwortung.

Gott helfe euch, seinem Stern zu folgen

Gott helfe euch, seinem Stern zu folgen

Mit diesem Segenswunsch wurden wir heute im Gottesdienst gesendet – nach vier Tagen, an denen wir den Menschen den Segen brachten und vom Licht Gottes gesungen haben.
Zeichenhaft dargestellt haben es die Sternsinger in der Messe, als sie beim Einzug brennende Teelichter auf Sterne stellten – Licht sein und Licht bringen.
Jetzt sind die Gewänder gewaschen, die Kronen versorgt, die Spenden gezählt – die große und schöne Aktion ist wieder vorbei.
Was bleibt – bleibt überhaupt etwas?
Ganz sicher die Hilfe, die durch Ihre Spende möglich ist – 500 Projekte werden von der Dreikönigsaktion unterstützt. Vielen Dank für Ihre geöffnete Türen und Ihre Spenden!
 
Was auch bleibt ist eine große Dankbarkeit und Freude:
·     dankbar darüber, dass alles gut gegangen ist, dass alle jeden Tag gesund und froh wieder zurückkamen,
·     dankbar dafür, dass Kirche erlebbar und spürbar wurde,
·     dankbar auch dafür, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene miteinander an einem Projekt arbeiten können und durch die unterschiedlichen Zugangsarten etwas rund und gut werden kann,
·     dankbar über die Freude, die in manchen Gesichtern der besuchten Menschen aufgeleuchtet ist,
·     dankbar für jeden Augenblick, der die Liebe Gottes erfahrbar machte,
·     dankbar für ganz viel Spaß und Lachen miteinander,
·     dankbar auch für die vielen Süßigkeiten, die wir verteilen und naschen durften,
·     …
 
So freuen wir uns auf ein Treffen im Frühling – ohne Schnee und Eis – und auf das nächste Jahr.
Danke an alle Kinder und Jugendliche, die als Könige und Königinnen gegangen sind, allen, die begleitet haben, allen die für uns gekocht haben, allen, die und freundlich gegrüßt und aufgenommen haben, …. DANKE!
BR

Morgens um kurz vor 10:00 Uhr – Pfarrhaus

Morgens um kurz vor 10:00 Uhr – Pfarrhaus

„Das ist meinMantel – hast du genügend Zettel mit Erlagscheinen eingepackt – wo ist die Kreide – nimm doch die Aufklebesegen mit – sind Taschentücher in eurem Sack – wer hat die Zettel ohne Erlagschein – Marktgruppe nur mir dicker Jacke – Feuerwehrgruppe muss JETZT los – in jeder Gruppe nur ein Stern – …..“
Schon wieder ist es vorbei mit dieser Lebendigkeit um kurz vor 10:00 Uhr morgens im Pfarrhaus am Keplerplatz. Morgen, am 6. Jänner feiern wir noch die Messe mit den Sternsingern, mit allem Dank dafür, dass es gut gegangen ist, mit den Bitten um Frieden und Gerechtigkeit, mit einem letzten gemeinsamen Singen im Gottesdienst.
Schön waren die Tage, ausgefüllt mit Singen, Lachen, Gehen, Motivieren, Organisieren, Kleider Trocknen, gemeinsam Essen und Spielen. Heilsam ist es zu spüren, dass Kirche lebendig ist, dass das Streben nach Gerechtigkeit Zukunft hat, wenn wir auf unsere Kinder und Jugendlichen schauen.
Was macht es da, dass es bis heute noch kein Bild gibt, auf dem alle drauf sind, weil immer noch bei irgendeinem König die Krone schief sitzt, oder das Glas Wasser unbedingt jetzt getrunken werden muss – wir werden auch das noch schaffen ????
BR