Sternsinger beim Vorstand der ÖBB

Sternsinger beim Vorstand der ÖBB

Ein ganz besonderes Erlebnis hatten die Sternsinger von St. Johann an ihrem zweiten Tag. Sie waren eingeladen in die ÖBB Zentrale am Hauptbahnhof. Im 23. Stock wurden sie von Mag. Michaela Huber und ihrem Team auf unglaublich freundliche und liebevolle Art empfangen. Mitgekommen waren auch Jakob Maierhofer-Wieser von der kath. Jungschar und Georg Bauer von der Öffentlichkeitsarbeit der Dreikönigsaktion.
Nach den Liedern der Sternsinger, mit denen sie den Segen für das kommende Jahr wünschten, wurde die offizielle Spende der ÖBB überreicht – € 279,- weil soviele Fernzüge an diesem Tag den Hauptbahnhof verlassen. Diese können den Segen, den Wunsch nach Frieden in die Welt tragen, so erklärte Mag. Huber gerade diese Summe, die außerdem in der Kasse „rascheln und klingen“ sollte.
Nach dem Besuch des höchsten Besprechungsraumes machten wir uns dann wieder auf den Weg , um in „normaler“ Höhe die Botschaft zu verkünden.
 
BR

Start Sternsingen 2019 St. Johann

Start Sternsingen 2019 St. Johann

Zwei Gruppen mit den treuesten Sternsingern machten sich am Nachmittag des zweiten Tages im Jahr auf den Weg. Das Gemeindegebiet von St. Johann ist ja ziemlich groß, da müssen wir uns ranhalten, um so viele Wohnungen wie möglich zu besuchen und den Segen zu bringen. So trotzten wir Wind und Kälte und starteten dort diese wichtige Aktion.
Es ist schon immer wieder schön zu sehen, mit welcher Begeisterung und mit welchem Elan sich die Kinder und Jugendlichen auf den Weg machen – und auch wie fröhlich, freundschaftlich und rücksichtsvoll sie miteinander umgehen.
Für die nächsten drei Tage wünschen wir uns ein bisschen weniger Wind und noch mehr Türen, die sich für uns öffnen!
BR
 

Es ist ein Ros entsprungen …

Es ist ein Ros entsprungen …

Mit diesem altvertrauten Weihnachtslied begann die Krippenlegungsfeier in der Pfarrkirche St. Johann.
Wie Pfarrer P. Matthias Felber bei der Begrüßung erwähnte, ist es schon lange Tradition den Hl. Abend mit dieser Feier zu beginnen. Im Hören der uralten Erzählung von der Geburt Jesu, unterbrochen von erzählenden Weihnachtsliedern, werden wir selbst aufgerufen, zur Krippe zu kommen. Wir stimmen ein in den Freudengesang der Engel und erzählen wie die Hirten die Botschaft weiter.
Von einem kleinen Kind wurde das Jesuskind nach vorne getragen und in die Krippe gelegt– ein ganz schönes Zeichen – Gott macht sich klein, um bei uns, in uns, ankommen zu können. Und – Gott begegnet uns in jedem Kind.

All unsere Sorgen, Mühen und Traurigkeiten bringen wir zu dem Kind in der Krippe und bitten um Verwandlung. Sichtbar machen wir das mit dem Entzünden einer Kerze am Licht aus dem Betlehem, dem Symbol für Frieden.

Es war eine sehr schöne, stimmungsvolle Feier, musikalisch begleitet von Klavier und Cello, vielen Dank dafür!

Gehen wir und verwandeln die dunkle Nacht in eine heilige Nacht, gehen wir und verwandeln die
Trauer auf den Gesichtern so vieler Menschen in Fröhlichkeit und Lachen.
Gehen wir mit dem Frieden, der diese Nacht umhüllt.

Fröhliche Weihnachten!
BR

Rorate in St. Johann

Rorate in St. Johann

Advent. Freitag. 6:30 in der Früh. Draußen ist es noch dunkel. Auch in der Kirche ist es dunkel. Nur der Hochaltar ist beleuchtet, sonst spenden Kerzen im Mittelgang, vor und auf dem Altar Licht.
Ca. 30 Leute kommen zusammen, um Frühmesse, Rorate, zu feiern. Zur frühen Stunde und im spärlichen Kerzenlicht spürt es sich anders an als sonst in der Messe. Geheimnisvoller? Feierlicher? Jedenfalls erinnert uns der Schein der Kerzen daran, dass wir bald ein strahlendes Fest feiern – das Fest der Geburt des göttlichen Kindes, das uns erinnern will, dass auch wir zum göttlichen Leben in Fülle gerufen sind, zu einem Leben, in dem viel mehr an Liebe, Dankbarkeit,Lebendigkeit und Freude möglich ist, als wir dies vielfach leben.

Nach der Rorate gibt es noch gemeinsames Frühstück im Pfarrhaus. Ein kurzes Beisammensein, dann geht jeder seinen Weg in den weiteren Tag. Die Freude darüber, den Tag gut begonnen zu haben, geht mit.

Adventfeier der Senioren in St. Johann

Adventfeier der Senioren in St. Johann

Am Donnerstag, dem 13. Dezember, trafen sich die Senioren von St. Johann zu ihrer alljährlichen Adventfeier. Bei Kerzenschein und adventlich geschmückten Tischen wurde zunächst Wortgottesdienst gefeiert. Anschließend wurde zum Vorgeschmack auf das Weihnachtsfest reichlich aufgetischt. Bei guter Laune freute man sich über das gesellige Zusammensein und Plaudern.

Wir sagen euch an – Advent

Wir sagen euch an – Advent

Wir sagen euch an – Advent
 
Mit dem einander wieder in Erinnerung Rufen, starteten die Erstkommunionkinder der Gemeinde St. Johann ihren zweiten Vorbereitungsnachmittag.
 
 „Wie weihnachtelt man“ – das Kinderbuch brachte uns zu der Frage, was ist eigentlich Weihnachten.
Aus der Vielzahl der Antworten:
·     Weihnachten ist, ….
                                               wenn die ganze Familie zusammen ist.
                                               wenn wir die Wohnung schmücken.
                                               wenn wir Geschichten hören.
                                               wenn wir Kekse backen.
                                               wenn wir Geschenke basteln.
                                               wenn wir anderen helfen.
                                               wenn wir mit anderen teilen.
wenn wir die Geburt Jesu feiern.
 
Nach der gemütlichen Adventjause zog Orangen- und Nelkenduft durch das Pfarrhaus beim Basteln von Duftorangen.
Engel-Schlüsselnhänger und Sterne mit verschiedenen Materialien gestaltet, ließen den Advent sichtbar und spürbar werden.
Am Sonntag feierten wir gemeinsam mit der Gemeinde den dritten Adventsonntag.
Freuet euch – und noch einmal sage ich, freuet euch – so wurde uns zugerufen. Am Ende des Gottesdienstes gab es für die Kinder Perlensterne – Zeichen auf dem Weg nach Weihnachten.

BR

Adventnachmittag für Kinder

Adventnachmittag für Kinder

Advent, Weihnachten ist, wenn …
                                   wir Kekse backen
                                   wir einen Adventkranz schmücken
                                   die ganze Familie beisammen ist
                                   es schneit
niemand streitet
                                   wir Geschichten hören
                                   wir miteinander singen
                                   wir uns freuen und die Freude weiterschenken
 
So erklärten die Kinder, die zum Adventnachmittag nach St. Johann gekommen waren, ihre Sicht von Advent und Weihnachten
Nach dem gemeinsamen Erforschen der Bedeutung des Adventkranzes und dem Nachdenken über diese besondere, wunderschöne, spannende, liebevolle Zeit, die begann, ging es ans Tun: da wurden Orangen mit Nelken besteckt, Perlensterne gebastelt, Nusskugeln gedreht, …. – und dazwischen hörten wir immer wieder die Frage: „Kann ich eh noch alles andere auch machen?“
Selbst die leckere Jause konnte sie nicht lange den Basteltischen fernhalten.
Nach einer Geschichte ging es dann um 18:30 Uhr noch in die Kirche zur Segnung der Adventkränze. Müde und doch noch ganz dabei waren sie nach dem langen Nachmittag und durften stolz ihre Werke zeigen.  Und selbst auch müde, klingt mir noch die Frage im Ohr: „Dürfen wir nächstes Jahr wiederkommen?“ – und lässt auch mich mit einem warmen Gefühl zurück.
 
Vielen Dank an alle, die diesen Nachmittag mitgestaltet und getragen haben: Brigitta Käferböck, Nicola Floss, Renate Radner und P. Alphonse.
 
Barbara Radlmair

 

Menschen im Gespräch – Dr. Heinz Fischer

Menschen im Gespräch – Dr. Heinz Fischer

Im Rahmen dieser Gesprächsreihe war am 21.11.2018 Dr. Heinz Fischer zu Gast in der Kirche am Keplerplatz – aus Gerechtigkeit, wie er gleich zu Beginn sagte, weil er im letzten Jahr in der evangelischen Kirche in Ottakring gewesen war.

In seinem Impulsvortrag ging Fischer auf das Gedenkjahr 2018 ein:

1848:   Märzrevolution
1918:   Gründung der ersten Republik und Einführung des Wahlrechts für Frauen:   
1938:   Anschluss Österreichs an Deutschland
1948:   Deklaration der MenschenrechteFischer gab einen kurzen Überblick über die Geschichte, beginnend mit der Märzrevolution 1848, weil ab da, wie er sagte, die Veränderung des Gedankenguts der Gesellschaft nicht mehr umkehrbar war:
politische Ziele waren unter anderem: gewählte Volksvertretungen statt monarchistisch-absolutistischer Regierungen, die Garantie der Pressefreiheit,….
soziale Ziele dieser Revolution: Gleichstellung aller Staatsbürger und Staatsbürgerinnen, die Besserstellung aller Fabrikarbeiter und Arbeiterinnen, …
 
All diese Forderungen waren auch nach dem 1. Weltkrieg, der eine unermesslich hohe Zahl an Opfern gefordert hatte, noch immer nicht erfüllt.
Die erste Zeit der ersten Republik war, wie er augenzwinkernd sagte, eine typische österreichische Lösung, der Kaiser noch in der Hofburg, die gewählten Volksvertreter schon im Amt.
In dieser Zeit der jungen Republik geschahen die Fehler des einander Übertrumpfen Wollens, gegeneinander und nicht miteinander Arbeiten. Daraus haben die Regierungen gelernt, als nach der dunkelsten Zeit in der Geschichte unseres Landes die zweite Republik gegründet wurde. Es wurde das Zusammenarbeiten für das Land in den Vordergrund gestellt, Sozialpartnerschaft aufgebaut als eine der wichtigsten Säulen.
 
Nach dem geschichtlichen Überblick wandte sich Fischer den „brennenden Fragen“ unserer Zeit zu, die er mit den 17 Zielen der Vereinten Nationen gleichsetzt. Daran zu arbeiten ist unser aller Auftrag. Besonders hob er hervor:
·     Vermeidung des Krieges: Leider wird Krieg immer noch als ein Instrument zur Lösung von politischen Konflikten gesehen.
Hier zitierte er Willi Brandt: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“.
·     Kampf gegen Hunger und Armut
·     Ermöglichen von Bildung für alle Kinder und Jugendlichen
·     Zugang zu Trinkwasser
·     Klimaschutz
 
Nach dem sehr kurzweiligen Vortrag war Moderator Hubert Arnim Ellissen am Wort bzw. am Mikrophon, um „ins Gespräch zu kommen“ – wie es ja im Thema der Reihe heißt.
Sein Einstieg war die Frage, die man allerorten und zu allen Zeiten hören kann: Wie ist das mit den Flüchtlingen, die nach Europa, nach Österreich kommen, wobei jetzt schon das Gefühl entsteht, dass mehr von ihnen Österreich verlassen als ankommen.
Fischer: Es gibt leider die Tendenz im Menschen, sich vor Fremdem und Fremden zu fürchten und es abzulehnen. Wir fühlen uns unter Gleichgesinnten wohler, gleiche Kultur, gleiche Religion, gleiche Sprache, … das macht uns Menschen sicher. Wobei er am Christentum immer schon faszinierend fand, dass es sich genau dagegen gestellt hat. Dass die Kultivierung dahin ging, dass alle Menschen die gleiche Würde haben – ein Grundsatz, der auch der Demokratie zugrunde liegt.
Wenn aber diese Angst politisch verstärkt wird, ja sie ausgenutzt wird, ist das befremdlich und wird gefährlich. Auch die Verhärtung in der Sprache, Fremdenfeindlichkeit als politisches Instrument ortet Fischer als Gefahr.
Er ist sich bewusst, dass im Wahlkampf immer auch Angstmache eine Rolle gespielt hat – in der zweiten Republik man darauf achtete, das zu verändern – und jetzt wieder verstärkt Schritte in diese Richtung gehen.
Auf die Frage, was denn Bürger und Bürgerinnen tun können, um dieser Verhärtung entgegenzutreten, antwortet er: Das Denken „der Zweck heiligt die Mittel“ ist es, wogegen Menschen sich stellen müssen. Es ist das ein moralisches Problem. Menschen müssen den Mut haben, dagegen aufzustehen – alle, in Regierungen aber auch Bürger und Bürgerinnen.
Nach seinen Erwartungen an die Pfarre als Gesinnungsgemeinschaft gefragt, erzählt er erst, dass  aus seiner Maturaklasse 5 Priester hervorgegangen sind, ihn mit Kardinal König eine tiefe Freundschaft verband. Er setze seine großen Hoffnungen auf die Zivilgesellschaft und in den Journalismus. Menschen, die sich einsetzen für andere, Menschen, die Einfluss nehmen können auf andere, Menschen, die hinschauen und sich gegen Ungerechtigkeiten stellen – darin sieht er die Zukunft.

Barbara Radlmair, Photos: Peter Puschner, Peter Huber

Adventnachmittag für Kinder

Adventnachmittag für Kinder

Adventnachmittag für Kinder
Samstag, 1. Dezember 2018
Beginn 15.00 Uhr
Gemeinde St. Johann, 10, Keplerplatz 6

An diesem Nachmittag schmücken wir einen Adventkranz, hören wir Geschichten, basteln und singen wir und werden wir miteinander jausnen.
 
Um 18:30 Uhr feiern wir in der Kirche die Adventkranzsegnung
 
Eingeladen sind alle Kinder ab 5 Jahren
 

Menschen im Gespräch

Menschen im Gespräch

Dr. Heinz Fischer
Ehem. österreichischer Bundespräsident

21. November 2018, 18:00, Kirche am Keplerplatz

Thema: Das Gedenkjahr 2018
und die brennenden Fragen von heute

Foto: (c) Simonis Wien