Das Leben tanzen

Das Leben tanzen

Zum zweiten Mal traf sich am 19. 1. eine Gruppe von Menschen aus unserer Pfarrgemeinde, um miteinander das Leben zu tanzen zum Thema „Dem inneren Kind Raum geben“.
Tanzend tauchten wir ein in die Welt der Kinder und verbündeten uns über die Musik mit unserem inneren Kind, das eine Quelle der Weisheit, der Kreativität, der Ursprünglichkeit, der Lebensfreude und des Lebensmutes ist.
Wir begegneten einander voll Freude, Leichtigkeit, Achtsamkeit und Wertschätzung.
Unser gemeinschaftliches Erleben ließen wir ausklingen mit einem gemütlichen Beisammensein bei Faschingskrapfen und Kaffee
Es war ein getanzter „Einkehr-Nachmittag“.

Die nächsten Termine zum Vormerken:
18. Mai: Dem Leben auf der Spur
22. Juni: Brücken bauen von Mensch zu Mensch
Jeweils ab 14:30 bis ca. 17:00

Mathilde Gsaller

Kinderfasching in der AHD

Kinderfasching in der AHD

Am 26. Jänner machten wir in der Alxingergasse bei unserem Kinderfaschingsfest eine Reise in den Orient zu den Geschichten aus „1001 Nacht“. Ali Baba führte uns durch den Nachmittag und wir erkundeten auf seinem fliegenden Teppich aufregende Orte und erlebten spannende Abenteuer; wir waren zusammen auf Löwenjagd, lernten neue Begrüßungsrituale kennen, fingen Schlangen und versuchten an eine besondere Schatzkiste zu gelangen. Nach diesen vielen Abenteuern besuchte uns der berühmte Zauberer Samsi Pokus, der uns mit seinen Zaubertricks begeisterte. Gekrönt wurde unser Faschingsfest mit lustigen Tänzen und einem abschließenden kleinen Feuerwerk. Und natürlich hätten wir das alles nicht überstanden, wäre da nicht die leckere Stärkung durch Krapfen und Würstel gewesen.    
NB

 

Familienmesse in der Hl. Familie

Familienmesse in der Hl. Familie

Heute haben wir wieder mit den Kindergarten- und Erstkommunionkindern gemeinsam hl. Messe gefeiert. Wir hörten und spielten aus der Bibel die Geschichte von einer gekrümmten Frau, die von Jesus durch gute Worte wieder aufgerichtet wurde.
Wir überlegten dann gemeinsam, welche Worte uns aufrichten können. Zum Beispiel: ich helfe dir, ich hab dich lieb, du bist nett, ich besuche dich, ich tröste dich, …
Jesus hat gute Worte für uns, wir gehören zu ihm.

Eindrücke vom Gemeindeabend in der Gemeinde AHD am 23.1.19

Eindrücke vom Gemeindeabend in der Gemeinde AHD am 23.1.19

Und alle, die glaubten, waren an demselben Ort und hatten alles gemeinsam. Sie verkauften Hab und Gut und teilten davon allen zu, jedem so viel, wie er nötig hatte. Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander  Mahl in Freude und Heiterkeit des Herzens.
Mit diesem Wort aus der Apostelgeschichte 2, 44-46 stimmten sich ca. 45 Teilnehmende, die sich auch vom eisigen Wetter nicht aufhalten ließen, auf den Abend ein.
Zu Beginn stand ein Bericht über die vergangene Liturgieumfrage, aus deren Ergebnissen die Mitglieder des GA  vier
Projekte entwickelt haben:

Inklusion im Gottesdienst – Gemeinschaft fördern
Lebendiger Wortgottesdienst
Family Point
Kinderchor

Danach gab es Informationen zum LEO-Projekt, das sehr gut angelaufen ist und auch weiterhin in unserer Gemeinde stattfinden wird. Jeden Dienstag können aktuell etwa 70 Menschen mit Lebensmitteln und Beratung unterstützt werden.
Bei der anschließenden, lebhaften Diskussion gab es viel positives Echo auf das beeindruckende Lebenszeichen und Engagement in unserer Gemeinde, aber auch aktuelle Herausforderungen, wie die immer knapper werdenden  ehrenamtlichen  Ressourcen.

Dabei stellt sich auch die Frage:
Bekommen die Menschen das bei uns,  was sie brauchen… und brauchen sie das, was sie bei uns bekommen?
Der Abend endete mit einem leidenschaftlichen Aufruf an jeden Einzelnen sich nach seinen Gaben und Möglichkeiten einzubringen und Mut zu haben für Veränderungen.

Vergessen wir nicht:
Zukunftsprozesse brauchen einen langen Atem und auch den Mut etwa Neues zu versuchen!
Uschi Zeeh

 

Man muss auf dem Grund gewesen sein

Man muss auf dem Grund gewesen sein

Man muss auf dem Grund gewesen sein
Cecily Corti im Gespräch mit Hubert Arnim Ellissen
Menschen im Gespräch – Kirche am Keplerplatz
 
Ein sehr berührender und zum Nachdenken anregender Abend war es, als Cecily Corti über ihre Erfahrungen „auf dem Grund gewesen zu sein“, Wege aus der Tiefe und ihre Lebensaufgabe, sich um Menschen ohne Obdach zu sorgen, sprach.
 
„Warum stirbt man nicht an seelischem Schmerz?“
Schon früh war Corti der Trauer ihrer Mutter ausgesetzt, die um ihren Mann trauerte, der 1945 nicht aus dem Krieg nach Hause kam. Sie sprach davon, dass die entscheidende Prägung der Schmerz ihrer Mutter war und die eigene Trauer um den Vater erst viel später stattfinden konnte.
 
Die Erlebnisse ihres Lebens zu reflektieren – eine Aufgabe, die jede und jeder von uns wahrnehmen sollte – begann sie im Alter von 42 Jahren – nach Begebenheiten, die sie in ihrem Leben „den Grund“ sehen ließen. Dabei kam sie, die in tiefgläubiger Umgebung aufgewachsen war, mit einer Zen-Meisterin in Kontakt. Auf ihrem Weg ins Leben zurück, in kleinen Schritten, hatten Religion, der Glaube an Gott und die Weisheit des Zen nebeneinander Platz. Mehr noch, ergänzten einander, dass die Liebe zum Leben wieder die Oberhand gewann.
 
Nach Zeit der Stille – Energie zum Welt-Verändern
Nach dem Tod ihres Mannes, dem Erwachsenwerden der Söhne, wurde die Frage nach dem „was kann ich noch tun“ immer stärker. Nach Reisen nach Indien und Guatemala hörte sie in einem Vortrag Pfarrer Pucher aus Graz darüber sprechen, in Wien ein VinziRastDorf zu gründen. Sie war von seinem Engagement, seiner Liebe zu Menschen so beeindruckt, dass sie sofort begann, aktiv zu werden. Sie gründete die VinziRast, die ein Ort der Akzeptanz, der Ruhe, des Angenommenseins für Menschen wurde.
 
3 Grundsätze sind es, die leiten:
·      Kein Urteil
·      Kein Vorurteil
·      Keine Erwartungen
 
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Vaclav Havel
 
In der VinziRast wird Begleitung angeboten, es geht um Verbesserung der Lebensqualität, Verlängerung des Lebens. Menschen annehmen, mit all ihren Schwächen, mit all den Problemen, die wir sehen – das braucht Achtsamkeit in mindestens zwei Richtungen: zum einen heißt es für alle Mitarbeitenden mit sich selbst achtsam umzugehen, um dann aus dieser Kraft den Menschen mit Mitgefühl, Achtsamkeit und Ehrfurcht zu begegnen und heilsame Gemeinschaften zu ermöglichen.
Diese Wege der Achtsamkeit mit sich selbst und mit anderen brauchen eine Zeit der Einübung, des Wahrnehmens bis sie übergehen in eine Lebenshaltung.
 
Auf die Frage nach den drei Werten, die ihr persönlich wichtig sind, nach Wertesäulen, auf denen ihr Leben ruht, antwortet sie mit einer Demut, die neu und anders zum Nachdenken bringt:
*     Wahrheit
*     Authentizität
*     Schönheit, als sehr umfassenden Wert und Begriff, der Gerechtigkeit beinhaltet, das was mit gut tut, das Wissen um einen Bezug zu etwas, das mich übersteigt:
Das Geheimnis vor dem ich mich in Demut beuge. 
 
Es war ein Gespräch gefüllt mit Liebe zu dem Leben und zu den Menschen, durch das Hubert Arnim Ellissen sehr behutsam und mit großem Respekt und großer Ehrfurcht führte.
 
Vielen Dank für diesen Abend.
 
Barbara Radlmair