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Erntedank und Verabschiedung von Diakon Thomas Burgstaller in der Hl. Familie

Erntedank und Verabschiedung von Diakon Thomas Burgstaller in der Hl. Familie

Erntedank und Verabschiedung von Diakon Thomas Burgstaller in der Hl. Familie

Gemeinsam mit den „neuen“ Erstkommunionkindern und den Kindern aus dem Kindergarten haben wir heute die Erntedank-Messe gefeiert.
Dabei wurde nicht nur für Erntegaben gedankt, sondern auch für 11 Jahre, in denen Diakon Thomas Burgstaller seine Talente und sein Charisma in der Pfarre und unserer Gemeinde eingebracht hat.

Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Thomas!
Alles Gute und Gottes Segen für seine neuen, herausfordernden Aufgaben in Kirchberg!

 

Tag 3 der Diözesanversammlung

Tag 3 der Diözesanversammlung

Mit der Laudes, dem Morgengebet der Kirche, begann der dritte und letzte Tag der Diözesanversammlung im Stephansdom. Dieses gemeinsame Beten, im Singen und Hören, versucht in der Versammlung, der Konferenz, das spürbar zu machen, warum 1700 Delegierte aus den Pfarren der Erzdiözese Wien sich drei Tage versammeln, die zum Teil Urlaub nehmen müssen. Gerufen in den Dienst Gottes – das ist es, was diese Versammlung eben unterscheidet, auf eine Art verbunden, die mehr sein lässt als eine Gemeinschaft, die an einem gemeinsamen Ziel arbeitet, nämlich eine, die aus der Liebe heraus handelt. Am letzten Tag waren noch das Statement von Kardinal Christoph Schönborn und das offene Mikrofon zu Fragen der Diözesanversammlung Programm des Tages.

Kardinal Schönborn legte in seiner Erklärung drei ihm ganz wichtige Punkte vor:
·     Erst einmal betonte er die Wichtigkeit von kleinen lebendigen Gemeinden, die aber in der heutigen Zeit nur dann kraftvolle Orte bleiben können, wenn ihnen auch etwas abgenommen wird, wenn nicht mehr alles von ihnen erwartet wird.
·     Zum anderen die Überzeugung, dass Gott, der uns oft fremd erscheint, der Vater von allen Menschen ist. – Wenn wir aus der Liebe Gottes leben und handeln, wenn wir ausstrahlen, was uns geschenkt ist, dann werden Gemeinden, dann kann Kirche wachsen. Dazu braucht es auch unsere Aufmerksamkeit, die wir für die Wunden er Gesellschaft haben müssen.
·     Als letzten Punkt sprach Kardinal Schönborn wieder einmal an, dass wir alle berufen sind, Gottes Wort zu verkünden, berufen, gesendet und beauftragt durch das gemeinsame Priestertum, das wir in die Taufe zugesagt bekommen haben.
 
Mit der heiligen Messe und der Sendung der Delegierten in ihre Pfarren zurück, in den Garten, den Weinberg Gottes, endete die 5. Diözesanversammlung.
 
Es bleibt ein großes Dankeschön zu sagen an die Organisatoren und Organisatorinnen
dieser Großveranstaltung für die Mühe, das Engagement und die wirklich freundliche,
aufmerksame Begleitung durch diese Tage.

Was auch bleibt, sind in mir die Fragen:
·     Was kann das bringen?
·     Wo ist der Aufbruch?
·      War das nicht schon so bei der ersten Diözesanversammlung?
·     Kreisen wir als Kirche zu sehr um uns selbst?
·     Ist es nicht zu einfach, nur mit anderen kirchennahen Personen über den Glauben zu sprechen?
·     Geht es um Strukturveränderung oder doch um mehr?
·     Brauche ich die Zugänge zu Gott, wie die evangelikalen Kirchen sie gehen?
·     Ist es das Geld wert?     
 
Was aber auch bleibt:
·     Die Erfahrung, immer noch verbunden zu sein mit einer großen Menge an engagierten Menschen, die sich nicht kleinkriegen lassen von alltäglichem Kleinkampf.
·     Viele Begegnungen mit Menschen, die in ihrem Dasein Gottesbegegnung ermöglichen.
·     Dankbarkeit für die Möglichkeit, meinen Glauben offen und frei leben zu dürfen.
·     Sehen und Spüren, dass ich nicht alleine bin mit meinem so Kirche-Sein und Kirche-Denken.
·     Diskussionen mit bekannten und fremden Menschen, Auseinandersetzung mit vielen verschiedenen Wegen zu Gott.
·     Berufen zu sein durch den Auftrag Gottes, sein Wort zu verkünden, unabhängig von kirchlicher Beauftragung.
 
Was auf jeden Fall auch da ist, ist die Hoffnung mit vielen Menschen darüber zu reden, aus diesen Erfahrungen wieder neu gemeinsam Wege zu suchen, miteinander Kirche zu leben, zu sein.

 

1. Tanzworkshop „DAS LEBEN TANZEN“

1. Tanzworkshop „DAS LEBEN TANZEN“

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“

Samstag, 6. Oktober 2018
14:30 bis ca. 17:00 Uhr
Pfarrsaal der Gemeinde St. Johann Ev., Keplerplatz 6

Dieser Workshop für Frauen und Männer (allein oder als Paar)
ist  eine Art von angeleitetem und doch freiem Ausdruckstanz
mit meditativen Elementen.
Es sind keine Tanz-Vorkenntnisse  erforderlich.
Der Workshop findet ab 6 TeilnehmerInnen statt. (Höchstzahl 16!)
 
BEITRAG:
Eine Spende nach eigenem Ermessen  (Vorschlag zwischen 10 und 20 €). Der Erlös kommt der PFARR-CARITAS zugute!
Um Anmeldung wird gebeten.
Email: mathilde.gsaller@gmx.at oder Tel: 0699 1 149 72 20

Tag 2 der Diözesanversammlung

Tag 2 der Diözesanversammlung

Der zweite Tag der Diözesanversammlung begann mit der Feier der heiligen Messe.

In seiner Predigt zeigte Kardinal Schönborn drei Punkte auf, die er für wichtig hält, um als Jünger, als Jüngerin Jesu die rechte Zeit zu erkennen: es braucht

  • Aufmerksamkeit, ein Wach-Sein für das Heute
  • Fähigkeit zur Unterscheidung – dabei die Bereitschaft, sich vom Geist Gottes leiten zu lassen
  • Gehorsam gegenüber dem Hl. Geist, etwas, das er als das innere Drängen, das Verspüren des Winkes, dem wir uns immer wieder entziehen, erläuterte.

Im Anschluss an die Messe verteilten sich die Delegierten auf moderierte Workshops. Aus 25 Gemeinden, Pfarren, Entwicklungsräumen berichteten engagierte Frauen und Männer, worauf sie sich eingelassen, was sie unternommen haben, um in ihrem Zuständigkeitsbereich Wachstum zu ermöglichen.

Nach dem Mittagessen – bei dem es mich wie bei allen Mahlzeiten in diesen Tagen überrascht, wie schnell es doch geht, dass 1700 Menschen Essen bekommen, in den doch recht engen Zelten Platz finden, sich mit immer neuen Gesprächspartnern und Gesprächspartnerinnen am Tisch unterhalten und doch auch die treffen, mit denen sie verabredet waren – nach dem Essen also ging es im Dom weiter. Nach Rückblicken zu dem, was in den Workshops geschehen war – in Kurzform – gab es die Möglichkeit am offenen Mikrophon noch einmal Stellung zu beziehen, mit einer Rededauer von höchstens einer Minute pro Person.

Den Impuls am Nachmittag gab Pete Greig, Leiter einer evangelikalen Gemeinde und Gründer der 24-7 Gebetsinitiative, die es mittlerweile auf allen Kontinenten gibt.Den Tag beschloss ein Gebetsabend, geleitet von Pete und Samy Greig, mit persönlichen Glaubenszeugnissen, musikalisch begleitet von einer Band, Leitung Eva Papic, die in St. Othmar, Wien 3, beheimatet ist.

 

5. Diözesanversammlung, 27. – 29. September 2018, Tag 1

5. Diözesanversammlung, 27. – 29. September 2018, Tag 1

Mehr als 1700 Delegierte aus allen Pfarren der Erzdiözese Wien waren in den Dom gekommen, um miteinander nachzudenken und ihre Stimme zu erheben für eine wachsende, sich verändernde, dem Menschen zugewandte und die Menschen liebende Kirche. 
Nach gemeinsamem Gebet, das noch einmal die Themen der Apostelgeschichte der letzten Diözesanversammlungen ins Bewusstsein rief, gab es die erste technische Hürde zu überwinden. Alle Delegierten waren aufgerufen in das Wlan Netz, das extra für die Versammlung geöffnet war, einzusteigen – was eine kleine Überforderung war – für das Netz. Schnell wurde aber das Technische wieder geklärt und so konnte eine Art Online-Voting begonnen werden, bei dem ein Stimmungsbarometer erhoben wurde. Dabei wurde schnell klar, dass Hoffnung und Sehnsucht nach der lebendigen Kirche, die Gründe für ein Dabeisein im Dom waren.

Auch nach dem Abendessen, in Zelten im Hof des erzbischöflichen Palais, bei dem sich viele Gesprächsmöglichkeiten ergaben, waren im Dom wieder die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gefragt, Stellung zu beziehen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das ist eine der Stärken dieser Versammlung – Menschen zu verbinden – miteinander und im miteinander mit Gott. 
Mit der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche endete der Tag im Dom, ging aber noch weiter – eingeladen von der Jungen Kirche zu Cocktails und Gesprächen im Kaffeezelt.