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Einführung in die Kartage

Einführung in die Kartage

Frau MAG. DDR. INGRID FISCHER
(wissenschaftlich-pädagogische Assistentin
Liturgik, Kirchengeschichte) führt in einem Vortrag in die Kartage ein.

Datum: 6. März 2018
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Pfarrhaus St. Johann

Keplerplatz 6

Ein biblischer Leseabend

Ein biblischer Leseabend

… sich einen Text aus der Bibel vorlesen lassen, der jemandem am Herzen liegt
oder einen Bibeltext vorlesen, der besondere Bedeutung für Sie hat

… aus unterschiedlichen Bibelübersetzungen,  sehr alten und vertrauten oder neueren, noch unbekannteren

So hieß es auf der Einladung und so wurden im Pfarrhaus am Keplerplatz einige Bibeltexte in sehr unterschiedlichen Übersetzungen vorgelesen.
Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht – mit diesem Lied begann der Reigen der sehr unterschiedlichen Stellen, die mitgebracht worden waren:
So hörten wir aus der Einheitsübersetzung von 2016 die Perikope der Emmausjünger,
in Fridolin Stiers Übersetzung aus dem Johannesevangelium  aus der ersten Abschiedsrede Jesu,
in vertrauten Worten – der bekannten Einheitsübersetzung  – die Heilung der  blutflüssigen Frau und auch das Hohelied der Liebe 1 Kor 13.
Und zum Abschluss auch noch aus einer in die Bilder der heutigen Zeit übertragenen Bibel, der Volxbibel, ein Gleichnis Jesu.

Beschlossen wurde der Abend mit dem Lobgesang des greisen Simeon aus dem Lukasevangelium, dem Text in der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche: 
Nun lässt du, Herr, wie du gesagt hast, deinen Diener in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast,  ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.

Einkehrnachmittag, 24.2.2018

Einkehrnachmittag, 24.2.2018

Ludwig Hauser SVD begann den Einkehrtag mit einem Zitat von Thomas von Aquin: „Selbstliebe ist die Wurzel der Nächstenliebe“ aber ebenso „Die Wurzel alles Bösen in der Welt ist der Mangel an Liebe zu sich selbst.“
In seinem Vortrag zeigte er auf, dass Selbstliebe niemals mit Egoismus gleichzusetzen sein kann, bleibt Egoismus doch bei mir, in mir stecken und richtet den Blick auf das Haben-Wollen.
In seinem sehr mitnehmenden Vortrag, der unterbrochen wurde von Nachdenkphasen, die mich einluden, zu überlegen – wo kann ich Liebe empfangen, wie kann ich sie weitergeben, bin ich erfüllt von Gottes Geist, der die Liebe ist, bleibe ich empfänglich für Liebe und Hilfe?

Mit einem Text von Bernhard von Clairvaux konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihren eigenen Erfahrungen nachspüren und dann im Gespräch austauschen.
Mit einer besinnlichen Messfeier wurde der Nachmittag beschlossen.

Um Sie ein wenig in diesen Nachmittag mit hineinzunehmen, können Sie hier einige der Texte, Zitate zum eigenen Nachdenken lesen:

 

Schale der Liebe

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale, nicht als Kanal,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,
während jene wartet, bis sie gefüllt ist.
Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt,
ohne eigenen Schaden weiter.

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen,
und habe nicht den Wunsch, freigebiger als Gott zu sein.
Die Schale ahmt die Quelle nach.
Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See.
Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle…
Du tue das Gleiche!

Zuerst anfüllen und dann ausgießen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen…
Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.
Wenn du nämlich mit dir selbst schlecht umgehst, wem bist du gut?
Wenn du kannst; hilf mir aus der Fülle, wenn nicht; schone dich.
Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153)

Zünd dein Licht in mir an
Und lass mich sein wie ein Feuer
Am Rande der finsteren Öde,
damit die im Dunkel wissen,
wo du zu finden bist.
Matthias Grünewald

Liebe deinen Nächsten, denn er ist dir gleich!
Martin Buber

Umsonst habt ihr empfangen,
umsonst sollt ihr geben!
Mt 10,8

Geh nicht zu den Menschen, wenn du nicht von Gott kommst.
Mutter Teresa

Wir müssen daran arbeiten, dass Gott in uns herrscht und nicht daran, dass er in den anderen herrscht.
Vinzenz von Paul